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Inland
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Die Party ist zu Ende - Letzter Arbeitstag bei Tupperware in Aalst

Für die Beschäftigten der Tupperware-Fabrik in Aalst ist an diesem Dienstag, 8. Januar 2025, der allerletzte Arbeitstag. Nach 63 Jahren wird die Fabrik geschlossen. Etwa 270 Menschen werden ihren Arbeitsplatz verlieren. Die Frühschicht begann um 6 Uhr und auch die Tagesschicht wurde noch angesetzt. In der Zwischenzeit laufen die ersten Gespräche zwischen der belgischen Abteilung von Tupperware und den Gewerkschaften.  

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Die US-amerikanische Muttergesellschaft von Tupperware geriet im Herbst aufgrund von Überschuldung in Schwierigkeiten. Das Unternehmen wurde dann schließlich an eine Gruppe von Gläubigern verkauft. Unter den neuen Eigentümern wurde ein Relaunch lanciert. 

Der Fokus liegt jetzt vor allem auf Amerika selbst und unter anderem auch auf Kanada und China. Europa gehört nicht mehr dazu, was bedeutet, dass alle europäischen Niederlassungen - und damit auch die in Aalst in Ostflandern - geschlossen werden.

(Lesen Sie bitte unter dem Foto weiter)

Viele Menschen haben hier seit Jahren gearbeitet. Welche Abfindungen ihnen zustehen werden, ist noch unklar. Auch für die vielen selbständigen Verkäuferinnen und Verkäufer, die die Marke auf den berühmten Tupperware-Partys verkauft haben, ist die Geschichte zu Ende. Wie sie entschädigt werden sollen, ist auch eine große Frage.

(Lesen Sie bitte unter dem Foto weiter)

In der Tupperware-Fabrik in Aalst beginnen jetzt auch die Gespräche zwischen Gewerkschaften und Management. Vielleicht bringen diese Gespräche mehr Klarheit über den Verlauf des Konkurses bzw. der Schließung des belgischen Werks. Ein Konkurs hätte große Konsequenzen für die Abfindungen der Mitarbeiter. Denn dann springt nicht das Unternehmen selbst, sondern ein staatlicher Fonds ein.

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