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Kehrt bald wieder Ruhe ins Genter Rathaus ein?
Inland
Politik

Koalitionsbildung in Gent: Vera Dua beendet ihre Sondierung – Gespräche wieder aufgenommen

In Gent gibt die ehemalige Ministerin Vera Dua von den flämischen Grünen Groen den Auftrag der  Sondierung wieder zurück und die Koalitionsgespräche von Groen mit "Voor Gent", einem Zusammenschluss aus Sozialisten und Liberalen, wieder auf. Dua vermittelte eine Woche lang. Wie stehen die Karten in Gent jetzt nach dieser Vermittlung? 

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Die persönlichen Beziehungen zwischen den führenden Politikern in Gent sind seit langem schwierig. Aber nach den Wahlen sind neue Wunden geschlagen worden. Die Gespräche zwischen "Voor Gent" und Groen brachen ab, und die rot-blaue Liste beschloss, sich mit der N-VA zusammenzuschließen. 

Doch viele linke Zeitgenossen aus der Stadt (nicht nur aus der Politik) , lehnen eine Mehrheit mit den flämischen Nationaldemokraten im Genter Ratshaus ab.

Es kam sogar zu Straßenprotesten und es wurden schwere Anschuldigungen vorgebracht. "Voor Gent" schloss einen Vertrag mit der N-VA, der jedoch in letzter Minute von den sozialistischen Parteimitgliedern an der Basis in Gent mehrheitlich abgelehnt wurde.

Und so landete der Ball letzte Woche im Lager der flämischen Grünen. Vera Dua versuchte dort, die Wogen zu glätten. Auch die scheidende Bundesministerin Petra De Sutter kam nach Gent zum Vermitteln.

Die Parteien, also Groen und "Voor Gent" haben jetzt eine Woche Zeit, um eine Einigung zu finden. Wenn das nicht gelingt, ist die N-VA an der Reihe, denn dann geht das kommunale Initiativrecht an die flämischen Nationaldemokraten.

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