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"Die Heumacherin" von Emile Claus

Emile Claus-Ausstellung: Wie Marc das Gemälde seiner 16-jährigen Großmutter entdeckte

Marc aus Laarne bei Dendermonde in der Provinz Ostflandern besuchte kürzlich die Ausstellung über Emile Claus in Deinze und entdeckte dort das Gemälde, nach dem seine Familie seit rund 100 Jahren gesucht hatte: „Die Heumacherin“. Die junge Frau auf dem Bild ist seine Großmutter. Claus malte sie 1896, als sie 16 Jahre alt war. Emile Claus gilt als der größte flämische Impressionist.

Andreas Kockartz
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Endlich weiß Mark Van Renne, wie das Gemälde seiner Großmutter von 1896 aussieht. „In unserer Familie war bekannt, dass der berühmte Maler Emile Claus sie malte, als sie 16 Jahre alt war, aber niemand hatte das Werk je gesehen“, sagt Mark: „Mein Vater hat sein ganzes Leben lang vergeblich danach gesucht und ist sogar bis zum Louvre gegangen!“ Jetzt ist es so gut wie sicher, dass es sich bei dem Werk um „Die Heumacherin“ handelt.

„Wir hatten die Hoffnung aufgegeben, das Bild jemals zu sehen, bis wir die Ausstellung in Deinze besuchten. Plötzlich sehen wir die junge Fau im Heu, von der meine Großmutter immer sprach. Wir sind uns ziemlich sicher, es war wirklich Gänsehaut pur. Sie sieht aus wie einige Kinder in der Familie, auch wie meine Tochter.“

Mark erzählte gegenüber VRT NWS, dass seine Großmutter aus dem Dorf Astene stammte, wo auch Emile Claus lebte. Marcs Großmutter hieß Maria Verplaetse und wurde 1880 geboren. Sie war ein Bauernmädchen: „Wenn sie auf dem Feld arbeitete, malte Claus sie“, sagt er.

„Die Großmutter starb 1936, als Vater 6 Jahre alt war. Auch Onkels und andere Verwandte machten sich auf die Suche nach dem Bild, aber das Gemälde wurde nie gefunden.“ Jetzt ist klar, warum: „Das Gemälde war in Privatbesitz. Es wurde bisher nie ausgestellt.“ Die Familie plant, den Besitzer zu kontaktieren. Es selbst zu kaufen, kommt nicht in Frage, so Marc Van Renne lachend: „Dann muss ich Lotto spielen.“

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