Der Verwaltungsrat der NMBS/SNCB hat seine Entscheidung über das Zugangebot für 2025 bekräftigt. Nach Angaben von Belgiens scheidendem Mobilitätsminister Georges Gilkinet (Ecolo) muss das Verkehrsministerium der neuen belgischen Regierung die neuen Fahrpläne der NMBS beurteilen.
Die belgische Bahn hält an Entscheidung zur Zurückhaltung im "erweiterten" Zugangebot 2025 fest
Die belgische Eisenbahngesellschaft NMBS hatte Anfang September Entscheidungen für die Fahrpläne des nächsten Jahres getroffen. Die ursprüngliche Ambition, das Zugangebot zu erweitern, wurde dabei teilweise zurückgeschraubt - unter anderem, weil die NMBS zu wenig Lokführer und Schaffner hat.
Die geplanten zusätzlichen Züge am späten Abend und an den Wochenenden wurden vorläufig wieder aus der Planung genommen. Die Bahn möchte vor allem vermeiden, dass angekündigte Züge wegen fehlender Lokführer ausfallen müssen.
Belgiens scheidender Mobilitätsminister Georges Gilkinet (Ecolo) hatte diese Entscheidung noch im September jedoch wieder rückgängig gemacht. Er befürchtete ein „Begräbnis erster Klasse“ der Bahnambitionen unter der neuen bzw. noch zu bildenden neuen Bundesregierung.
Nur wenig Änderungen
Daraufhin landete das Dossier wieder bei der NMBS. Diese bestätigt aber jetzt ihre vorher getroffene Entscheidung zum Zugangebot für das nächste Jahr. Demnach werden Zugkilometer nur um knapp 2 % angehoben, zusätzlich zu dem einen Prozent Anstieg aus dem laufenden Jahr 2024.
Die Bahn bittet Gilkinet jetzt darum, die Fahrpläne so schnell wie möglich dem Ministerrat der scheidenden Regierung zur Genehmigung vorzulegen.
Gilkinet nahm die Entscheidung zur Kenntnis und sagte, dass das Zugangebot vom Verkehrsministerium analysiert wird. Dem Minister zufolge enthält das neue Konzept der SNCB aber auch andere Anpassungen. Es sei Sache der neuen Regierung, die „neue“ Vorlage der NMBS zu genehmigen oder abzulehnen.

