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Politik

Das Brüsseler Regionalparlament verschiebt die strengeren LEZ-Norm bis Januar 2027

Das Brüsseler Regionalparlament hat die Einführung der strengeren Normen für die Umweltzone um 2 Jahre auf Januar 2027 verschoben. Diese Abstimmung erfolgte auf Initiative der Mehrheitsparteien auf frankophoner Seite. Dieser Vorgang wird die Verhandlungen zur Bildung einer neuen Regionalregierung mit den niederländischsprachigen Parteien deutlich erschweren.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Der Umweltausschuss im Brüsseler Regionalparlament haben am frühen Mittwochabend einem Antrag von MR, PS, Les Engagés und Open VLD zugestimmt, nach dem die strengeren LEZ-Normen in der Hauptstadt-Region erst im Januar 2027 greifen sollen. 

Eigentlich sollte das bereits Anfang 2025 der Fall gewesen sein.

Neben den antragstellenden Parteien stimmten dem auch CD&V, Vooruit, PTB-PVDA und Team Fouad Ahidar zu. Groen, Ecolo und DéFi stimmten dagegen und die N-VA enthielt sich.

Der Ausschuss stimmte auch einer Eingabe des niederländischsprachigen CD&V-Abgeordneten Benjamin Dalle zu, nach dem die Besitzer von Fahrzeugen, die unter die strengeren Normen der nächsten LEZ-Stufe fallen, über das Datum, an dem sie nicht mehr damit in der Umweltzone fahren dürfen, informiert werden und von welchen Begleitmaßnahmen sie in diesem Fall profitieren können.

Je nach Schätzung handelt es sich dabei um 100.000 bis 135.000 Autos. 

Seit dem 1. Januar 2022 sind Dieselfahrzeuge mit der Euronorm 4 nicht mehr in der Brüsseler Umweltzone zugelassen. Ab Januar 2025 sollten die Dieselfahrzeuge der Euronorm 5 folgen und ab 2030 soll die Hauptstadt-Region weitgehend dieselfrei werden. Ab 2035 sollen Fahrzeuge aus der Region verbannt werden, die mit zwischen Benzin und LPG-Autogas umschaltbaren Motor angetrieben werden.

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