Die Containerreederei MSC aus der Schweiz bekommt grünes Licht, um gemeinsam mit zwei belgischen Logistik-Unternehmen Anteile an einem Containerterminal für die Binnenschifffahrt Im Binnenhafen von Genk am Albert-Kanal zu übernehmen. Dieser wird am ehemaligen Werksgelände von Ford in der frühren limburgischen Bergbaumetropole entstehen
"Port of Limburg": Die Reederei MSC darf sich am Containerterminal im Hafen von Genk beteiligen
Der Schweizer Logistikriese MSC darf sich gemeinsam mit zwei belgischen Unternehmen in Bau und Betrieb des geplanten Containerterminals im „Port of Limburg“ einkaufen. Die EU-Kommission billigte nach einer wettbewerbsrechtlichen Prüfung den Antrag, nach dem die zur MSC-Gruppe gehörende Medlog S.A., gemeinsam mit H.Essers und der Group Machiels, über den Kauf von Anteilen gemeinsam Eigentümer der Gesellschaft „Port of Limburg“ N.V. werden.
Wie sich die Anteile unter den Beteiligten verteilen, teilte die Kommission nicht mit. Auch „Port of Limburg“-CEO Benjamin Hermans wollte noch keine Details zu dem Deal nennen.
Das Containerterminal „Port of Limburg“ wird auf dem Gelände des ehemaligen Ford-Werkes am Ufer des Albert-Kanals in Genk entstehen.
Geplant ist ein Umschlagterminal mit einer Kapazität von 350.000 TEU (Standardcontainer) pro Jahr. Das Containerterminal soll bereits im ersten Quartal 2025 in Betrieb genommen werden können.
Neue Nutzung für das Ford-Gelände in Genk
Die Group Machiels investiert weltweit vor allem in die Entwicklung von Logistik-Standorten und -Immobilien, sowie in den Bereichen Recycling und erneuerbarer Energie. H.Essers bietet Verkehrs- und Logistiklösungen in 18 europäischen Ländern an und dies vor allem auf der Straße und auf der Schiene im Kombiverkehr.
Das gesamte Gelände wurde zum sogenannten „Logistic Valley Flanders“ und dort sollen mindestens 2.500 neue Arbeitsplätze entstehen. Schon vor H.Essers haben sich einige Transport- und Logistikunternehmen hier niedergelassen.

