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Ein MSC-Containerschiff fährt über die Schelde in den Antwerpener Hafen ein - Container können bald über den Albertkanal bis nach Genk gebracht werden
Inland
Wirtschaft

"Port of Limburg": Die Reederei MSC darf sich am Containerterminal im Hafen von Genk beteiligen

Die Containerreederei MSC aus der Schweiz bekommt grünes Licht, um gemeinsam mit zwei belgischen Logistik-Unternehmen Anteile an einem Containerterminal für die Binnenschifffahrt Im Binnenhafen von Genk am Albert-Kanal zu übernehmen. Dieser wird am ehemaligen Werksgelände von Ford in der frühren limburgischen Bergbaumetropole entstehen

Andreas Kockartz
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Der Schweizer Logistikriese MSC darf sich gemeinsam mit zwei belgischen Unternehmen in Bau und Betrieb des geplanten Containerterminals im „Port of Limburg“ einkaufen. Die EU-Kommission billigte nach einer wettbewerbsrechtlichen Prüfung den Antrag, nach dem die zur MSC-Gruppe gehörende Medlog S.A., gemeinsam mit H.Essers und der Group Machiels, über den Kauf von Anteilen gemeinsam Eigentümer der Gesellschaft „Port of Limburg“ N.V. werden. 

Wie sich die Anteile unter den Beteiligten verteilen, teilte die Kommission nicht mit. Auch „Port of Limburg“-CEO Benjamin Hermans wollte noch keine Details zu dem Deal nennen.

Das Containerterminal „Port of Limburg“ wird auf dem Gelände des ehemaligen Ford-Werkes am Ufer des Albert-Kanals in Genk entstehen.

Geplant ist ein Umschlagterminal mit einer Kapazität von 350.000 TEU (Standardcontainer) pro Jahr. Das Containerterminal soll bereits im ersten Quartal 2025 in Betrieb genommen werden können.

Neue Nutzung für das Ford-Gelände in Genk

Die Group Machiels investiert weltweit vor allem in die Entwicklung von Logistik-Standorten und -Immobilien, sowie in den Bereichen Recycling und erneuerbarer Energie. H.Essers bietet Verkehrs- und Logistiklösungen in 18 europäischen Ländern an und dies vor allem auf der Straße und auf der Schiene im Kombiverkehr.

Seit dem der Automobilhersteller Ford sein Werk in Genk im Dezember 2014 geschlossen hat - damals verloren rund 6.000 Beschäftigte ihre Arbeit - bemühen sich die Stadt Genk, die Provinz Limburg und das belgische Bundesland Flandern um eine neue Nutzung des wirtschaftlich wertvollen Areals.

Das gesamte Gelände wurde zum sogenannten „Logistic Valley Flanders“ und dort sollen mindestens 2.500 neue Arbeitsplätze entstehen. Schon vor H.Essers haben sich einige Transport- und Logistikunternehmen hier niedergelassen. 

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