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Inland
Wirtschaft

Das frühere Ford-Gelände in Genk wird vollständig zum "Logistic Valley Flanders"

Die flämische Landesregierung hat das letzte Grundstück auf den ehemaligen Gelände von Ford in Genk in der Provinz Limburg der Stadt und der Provinz, bzw. der provinzialen Entwicklungsgesellschaft POM-Limburg übertragen. Damit erhält das Gelände 8 Jahre nach der Schließung des Ford-Werks eine vollständig neue Bestimmung. Ziel ist, dort einen überregionalen Logistik- und Transportstandort zu schaffen, der für bis zu 2.500 neue Arbeitsplätze bieten soll.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Seit im Dezember 2014 Ford sein Werk im limburgischen Genk geschlossen hat, bemühten sich Stadt, Provinz und Land um eine neue Bestimmung für dieses Gelände. Inzwischen sind alle Gebäude von Ford abgerissen worden und die Böden wurden saniert. 

Währenddessen hat die flämische Landesagentur für Innovation und Unternehmen, VLAIO, Ausschau nach einer Zukunft für dieses wirtschaftlich hochinteressante Grundstück gesucht. Das Terrain wurde in 3 Teile aufgespalten und jetzt konnte Flandern das letzte Stück der Stadt Genk und der Provinz Limburg übertragen. 

Bereits Aktivität in der "Zone C"

Ein Teil ist die „Zone C“, ein am Ufer des Albertkanals gelegenes wasserbezogenes Grundstück mit einer Fläche von rund 48 Hektar. Hier baut das Transport- und Logistikunternehmen H.Essers 15 große Hallen, um dort Güter und Waren zu lagern bzw. umzuschlagen. 7 solcher Hallen stehen bereits und werden auch schon genutzt. Und Port of Limburg errichtet dort am Ufer des Albertkanals einen neuen Binnenhafen an, wo Container umgeschlagen werden können. Derzeit läuft der Bau eines neuen Kais von 425 Metern Länge. 

Die beiden anderen Zonen

Die „Zone B“ ist nicht wassergebunden und etwa 42 Hektar groß. Hier baut Genk Green Logistics 21 Lagerhallen, die an Transport- und/oder Logistikunternehmen vermietet werden können. Inzwischen haben sich dort mit Eddie Stobart, P&O Ferrymasters, Nippon Express und Neovia Logistics schon einige Unternehmen eingemietet. Doch es besteht auch die Möglichkeit, hier Produktionsfirmen unterzubringen.

Das letzte Teilstück, die „Zone A“, ist das Gelände, das jetzt hinzukommt. Hier ist vorgesehen, unter der Bezeichnung Flanders Logistic Valley allerlei allgemeine Infrastruktur als Ergänzung der beiden anderen Zonen entstehen zu lassen, wie z.B. Parkplätze für Autos und Fahrräder, Büros, Gastronomie und auch ein verbindendes Straßennetz parallel Wasserwegen und mit Grünzonen als Naherholung für die dort beschäftigten Arbeitnehmer. 

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