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Ein Arbeiter bei 3M hatte 500 Mal mehr PFAS im Blut, als die europäische Norm "zulässt"

Die Arbeiter im Antwerpener Werk des US-Chemiekonzerns 3M in Zwijndrecht sollen mehr über die gesundheitlichen Folgen von PFAS wissen, als bisher. Deshalb baut das Bürgerkollektiv Darkwater3M einen Meldepunkt für die Betroffenen auf. Ein Mitarbeiter von 3M hatte sich bei der Bürgerinitiative gemeldet, als bei ihm 3.900 Mikrogramm PFAS im Blut festgestellt wurde. Die europäische Norm liegt bei 6,9 Mikrogramm… 

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Geert Lenssens, der Anwalt von Darkwater3M, der das Kollektiv auch im in Antwerpen laufenden Prozess gegen das 3M-Management in den USA vertritt, sagte dazu: „Für die Anwohner der Fabrik wird schon viel getan, doch wir dürfen die Beschäftigten dort nicht vergessen. Auch sie werden seit langem hohen Konzentrationen des schädlichen PFAS ausgesetzt.“ 

„Ein Arbeiter von 3M hat sich bei uns mit einer besorgniserregend  hohen Dosis PSAF in seinem Körper gemeldet. Der Mann hat rund 3.900 Mikrogramm PFAS pro Liter Blut im Körper. Die europäische Norm liegt aber bei 6,9 Mikrogramm. Selbst bei den Anwohnern sehen wir Konzentrationen von ‚lediglich‘ 400 bis 1.000 Mikrogramm“, so Lenssens.

Darkwater3M arbeitet in diesem Zusammenhang eng mit Wissenschaftlern und Labors zusammen.

Ziel ist, die Erkenntnisse dieser Zusammenarbeit und die Fakten, die über den Meldepunkt erfasst werden, mit der Belegschaft der Chemiefabrik zu teilen. 

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