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Versammlungsverbot in Gent soll neue Auseinandersetzungen zwischen türkischen und kurdischen Gemeinschaften verhindern

Die Stadt Gent verhängt ab Donnerstagabend ein Versammlungsverbot an etwa zehn Orten in der Stadt. In den letzten Nächten wurden in Gent drei kurdische Geschäfte angegriffen. Die Polizei ermittelt. Bei den Auseinandersetzungen am Mittwochabend wurden 22 Personen festgenommen.

Martina Luxen Belga
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Die Polizei wird das Versammlungsverbot überwachen und auch systematische Personenkontrollen durchführen.  

"Die Polizei ist und bleibt vor Ort stark präsent. Wir werden nicht dulden, dass Jugendliche die Dinge selbst in die Hand nehmen und Vandalismus begehen. Bei allen Vergehen wird eine gerichtliche Untersuchung eingeleitet", so Bürgermeister Mathias De Clercq (Open VLD).  

Hausbesuche bei jungen Hitzköpfen

Das Verbot gilt für polizeibekannte Orte, an denen sich Hitzköpfe versammeln, bevor sie Randale machen. Allein am Mittwochabend wurden 22 Personen festgenommen.

"Die Hälfte der von der Polizei festgenommenen Personen war minderjährig. Die Eltern können mit einem Besuch rechnen”, so der Bürgermeister. Das Versammlungsverbot tritt Donnerstagabend in Kraft und gilt bis 5 Uhr morgens. "Die Maßnahme wird so lange in Kraft bleiben, bis wieder Ruhe eingekehrt ist", betonte De Clercq.

Seit Montag gibt es immer wieder Spannungen zwischen türkischen und kurdischen Gemeinden. Nicht nur in Gent, sondern auch in der Provinz Limburg und in Brüssel.

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