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Pilotenstreik bei Brussels Airlines ausgesetzt, "um den Verhandlungen alle Chancen zu bieten"

Die Piloten der belgischen Fluggesellschaft Brussels Airlines werden ihren für den Zeitraum 23. bis 27. März angekündigten Streik nicht durchführen. Nach ersten Gesprächen mit der Direktion der Lufthansa-Tochter haben die Gewerkschaften das Vorhaben zunächst einmal ausgesetzt.

Andreas Kockartz Belga
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Man habe im Zuge dieser ersten Gespräche, bei denen es in erster Linie um die Gehälter der Piloten ging, dahingehende Fortschritte erzielt, dass man den weiteren Verhandlungen alle Chancen bieten wolle, wie aus Kreisen der Gewerkschaften (ACLVB – liberal, BBTK – sozialistisch und ACV Puls – christlich) zu vernehmen war.

Die Gespräche gehen am Mittwoch in die zweite Runde mit der Hoffnung, ein definitives Abkommen zu erzielen, „doch wenn es dann nicht zu einer Einigung kommt oder wenn es nicht in die richtige Richtung geht, dann liegt ein Streik wieder auf dem Tisch.“ Dieser könnte ab dem 27. März erfolgen.

Man möchte "landen"

Die Gewerkschaften hoffen, „bis Samstag zu landen“ und dies stößt bei der Direktion der Fluggesellschaft auf die Bereitschaft, weiter zu verhandeln: „Auch wenn noch kein definitives Abkommen steht, ist Brussels Airlines zufrieden damit, dass die Basis stark genug ist, um die Gespräche fortzusetzen.“

Der Sozialkonflikt zwischen den Personal und dem Management der Lufthansa-Tochter Brussels Airlines schwelt bereits seit Jahren. Auch die Piloten fordern, dass ihre Lohneinbußen, die sie seit Corona hinnehmen mussten, jetzt, da die Fluggesellschaft deutlich wieder in der Gewinnzone ist, kompensiert werden. Beim Kabinenpersonal ist dies am Montag gelungen. 

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