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Flandern investiert weitere 21 Mio. €, um das "Einstein-Teleskop" nach Limburg bzw. in die Euregio Maas-Rhein zu holen

Flanderns Landesminister für Wissenschaft und Innovation, Jo Brouns (CD&V), macht weitere 21 Mio. € für das „Einstein-Teleskop“ frei, wie die Tageszeitung Het Belang Van Limburg meldet. Diese Mittel werden Unternehmen und Forschungseinrichtungen zur Verfügung gestellt, die neue Technologien für das unterirdisch zu bauende Observatorium entwickeln. Belgien, Deutschland und die Niederlande setzen sich gemeinsam dafür ein, dass das Einstein-Teleskop in die Euregio Maas-Rhein bzw. in die flämische Provinz Limburg kommt.

Andreas Kockartz
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Mit dieser weiteren Investition von 21 Mio. € will sich Flandern weiter auf das Kommen des „Einstein-Teleskops“ ins Dreiländereck bzw. in die Voeren-Region vorbereiten (siehe nebenstehenden Beitrag). 

Dieses unterirdisch zu bauende Observatorium soll die Wellen der Schwerkraft im All untersuchen und damit auch die Entstehung des Weltalls.

Das belgische Bundesland Flandern rechnet damit, dass diese Einrichtung für einen Innovationsschub sorgt und direkt und indirekt für bis zu 40.000 Arbeitsplätze sorgen kann.

Neben dem belgisch-deutsch-niederländischen Grenzraum ist auch noch das italienische Sardinien daran interessiert, das „Einstein-Teleskop“ willkommen zu heißen. 

Auch wenn das Teleskop nicht nach Belgien kommt, sind die investierten Mittel nicht verloren.“

Flanderns Wissenschafts- und Innovationminister Jo Brouns

Offenbar ist die Bodenbeschaffenheit nur in diesen beiden Regionen dafür geeignet, wie der flämische Christdemokrat Brouns erklärt: „Doch auch wenn das Teleskop nicht nach Belgien kommt, sind die investierten Mittel nicht verloren. Die neuen Entwicklungen, die mit diesen Zuschüssen ermöglicht werden, können auch in anderen Sektoren zur Anwendung kommen.“

Die Gesamtkosten für den Bau des „Einstein-Teleskops“ werden inzwischen auf rund 1,7 Mia. € geschätzt. Doch es wird davon ausgegangen, dass auf jeden investierten Euro bis zu 3,60 € in die lokale und regionale Wirtschaft zurückfließen. Bis 2026 muss die EU beschließen, ob die Anlange in den Voeren oder auf Sardinien gebaut werden soll. 

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