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Am Band bei Volvo in Gent
Inland
Wirtschaft

Nachschub-Engpass durch Huthi-Angriffe vorläufig gelöst: Volvo Cars in Gent kann wieder produzieren

Im Volvo-Werk im Hafen von Gent sind am Donnerstagmorgen wieder die Bänder angelaufen. Der chinesisch-schwedische Autobauer konnte drei Tage lang keine Fahrzeuge mehr montieren, da Bauteile nicht just-in-time geliefert werden konnte. Mehrere Container befanden sich auf Frachtschiffen, die durch die Huthi-Angriffe im Roten Meer vor Jemen blockiert waren oder Umwege nehmen mussten.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Die Containerschiffe müssen jetzt, da sie nicht mehr den kurzen Weg durch das Rote Meer und durch den Suez-Kanal, Umwege in Kauf nehmen und durch die Tatsache, dass die meisten von ihnen derzeit um das Kap Horn fahren, dauert die Fahrt in Richtung Europa mehrere Tage länger. 

Wie lange Volvo Cars in Gent jetzt weiterarbeiten kann, ist aber unklar, denn die Nachschub- und Lieferketten sind durch den Konflikt im Roten Meer ins Stocken geraten. Das aktuelle Problem betraf Getriebe, die jetzt im Hafen von Rotterdam gelöscht und nach Gent gebracht werden konnten.

Das kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Volvo-Werk in Gent gute Zahlen vorweisen kann. Im vergangenen Jahr wurden hier mehr als 200.000 Neuwagen gebaut.

Seit dem Ausbruch der Coronakrise 2019 wurden hier nicht mehr so viele Fahrzeuge montiert, wie letztes Jahr. 2019 hatte Volvo ebenfalls Lieferprobleme, denn seinerzeit fehlten durch stockende Produktionen und Lieferketten aus Richtung Asien notwendige Mikrochips oder Halbleiter. 

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