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Hochwassergefahr in Ostflandern und Flämisch-Brabant noch nicht gebannt: mehr Regen als erwartet

Da in Ostflandern und Flämisch-Brabant noch immer an mehreren Stellen Überschwemmungsgefahr besteht, bleiben in beiden Provinzen die Notfallpläne in Kraft. Es regnet heute mehr als erwartet, aber zum Glück wird es in den nächsten Tagen trockener.

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Entgegen früheren Vorhersagen wird für heute wieder recht viel Regen erwartet: örtlich bis zu 20-30 mm, am wahrscheinlichsten in Westflandern.

Infolgedessen sind Bäche und Flüsse wieder überschwemmungsgefährdet. Deshalb sind in Ostflandern und Flämisch-Brabant die Notfallpläne der Provinzen vorübergehend noch in Kraft. Die Gouverneure der beiden Provinzen bestätigten dies gegenüber VRT NWS.

Jan Spooren, Gouverneur von Flämisch-Brabant, sagt, dass es eine Reihe von Gründen gibt, warum der Notfallplan in seiner Provinz länger in Kraft bleibt.

"Erstens wird es heute mehr regnen als bisher angenommen. Das gilt vor allem für den westlichen Teil des Landes, aber auch im westlichen Teil von Flämisch-Brabant kann es mehr regnen als bisher angenommen." 

"Außerdem werden die Pumparbeiten in einer Reihe von Wasserläufen noch bis Sonntag andauern: in Zemst, Liedekerke, Boortmeerbeek und Scherpenheuvel. Und schließlich sind die Wasserstände überall noch hoch.

Obwohl die Pegelstände unter Kontrolle sind und sinken, muss die Entleerung der verschiedenen Pufferbecken sorgfältig und gut koordiniert erfolgen, sagt Gouverneur Spooren. Deshalb will er dafür die Leitung übernehmen.

Ähnlich klingt es bei Carina Van Cauter, Gouverneurin von Ostflandern. "Wir sind zwar nicht mehr in der Alarmstufe, aber es sind wieder Niederschläge vorhergesagt. Und mehr als erwartet."

"Das heißt, wir sind noch nicht über den Berg und müssen wachsam bleiben. Wir müssen weiterhin alles sorgfältig überwachen, damit wir noch keine Überschwemmungen bekommen."

Trockeneres Wetter im Anmarsch

Der heutige Freitag wird ein bewölkter Tag mit zeitweiligem Regen oder Schauern. Laut Brüsseler Wetteramt KMI könnten heute in Westflandern örtlich zwischen 20 und 40 mm Regen fallen.  Örtlich 10-20 mm in Ostflandern und mancherorts 5-10 mm in Flämisch Brabant/Antwerpen. Das ist noch mehr als gestern vorhergesagt wurde.

In der kommenden Nacht bleibt es überall bewölkt, und es kann noch etwas Niederschlag fallen. Morgen bleibt es den ganzen Tag über grau und tief bewölkt. Es besteht noch die Chance auf zeitweise leichten Regen und in den Ardennenhöhen auf leichten Schneefall. 

Danach dreht der Wind auf Nord. Damit wird es bis Sonntag trockener, aber auch kälter. Und so wird es auch Anfang nächster Woche bleiben. Mit einem Unterschied: Wir bekommen Sonnenschein. Bereits ab Montag gibt es Auflockerungen und am Dienstag und Mittwoch wird es sicher sonnig, aber kalt.

Pegelstände gesunken

Weil es gestern etwas trockener blieb, sind die Pegel der Leie und der Dender in den letzten Stunden gesunken.

An der Durme in Lokeren ist der Pegel immer noch sehr hoch, aber stabil. An der Moervaart, ebenfalls in Lokeren und in Sinaai, sinken die Pegel, sind aber immer noch sehr hoch.

Auf dem Dender wird die Alarmschwelle in Pollare, Denderleeuw und Teralfene weiterhin überschritten. An anderen Stellen der Dender werden die (Vor-)Alarmschwellen noch immer überschritten.

Auf der Leie werden die Alarmschwellen derzeit noch in Deinze und Machelen überschritten. Diese können heute im Laufe des Tages sinken. An der Oberen Schelde wurden keine Schwellenwerte mehr überschritten.

In Wallonien sinken die Wasserstände der oberen Maas sowie des Mittel- und Unterlaufs der Semois. Dort werden die Alarmschwellen noch überschritten, aber es wird erwartet, dass sich die Lage weiter stabilisiert. "Der größte Teil der Niederschläge liegt nun hinter uns", hieß es gestern Abend. "Bis Anfang nächster Woche könnte sich die Lage wieder normalisieren."

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