Flandern will bis 2030 die Auswirkungen einer Reihe von Umweltfaktoren auf die Gesundheit der Bürger verringern. In diesem Rahmen und als Antwort auf eine Forderung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bringt die flämische Landesministerin für Gesundheit und Wohlbefinden Hilde Crevits (Foto) am Montag einen ersten Klima-Gesundheitsplan auf den Weg.
Flandern bringt Plan zur Verringerung der Auswirkungen von Umweltfaktoren auf die Gesundheit auf den Weg
"Die wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Verbreitung und die Auswirkungen von Stoffen mit schädlichen Wirkungen wie PFAS und endokrinen Disruptoren (endokrin aktive Stoffe können die natürliche biochemische Wirkweise von Hormonen auf verschiedenen Ebenen stören, AdR.) nehmen systematisch zu. Bis 2030 wollen wir die Auswirkungen dieser verschiedenen Umweltfaktoren auf unsere Gesundheit reduzieren. Indem wir ein konkretes Gesundheitsziel für die umweltmedizinische Versorgung festlegen, machen wir sie zu einer Priorität der flämischen Gesundheitspolitik", erläuterte Ministerin Crevits.
Dafür soll jährlich eine halbe Million Euro bereitgestellt werden. Um sich besser auf die gesundheitlichen Herausforderungen des Klimawandels vorzubereiten, hat Hilde Crevits als Reaktion auf den Aufruf der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und das Gesundheitsprogramm der COP 28, die derzeit in Dubai stattfindet, einen flämischen Plan für Gesundheit und Klima vorgelegt.
Dieser Plan klärt die Rolle und die Auswirkungen der Gesundheits- und Wohlfahrtspolitik im breiteren Kontext von Klimafragen und zielt darauf ab, die öffentliche Unterstützung für einen Plan zu gewinnen, der eine Win-Win-Situation darstellt, erläuterte Ministerin Crevits im Weiteren.

