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Antwerpener Provinzgouverneurin Cathy Berx
Inland
Onderwijs

Antwerpen: Gespräche mit Schulen, wie diese am besten auf Antisemitismus gegen jüdische Kinder reagieren

Provinzgouverneurin Cathy Berx wird sich mit Antwerpener Schulen über die zunehmenden Fälle von Antisemitismus gegen jüdische Schüler beraten. So werden Kinder beispielsweise verfolgt und bespuckt, es werden antijüdische Parolen gerufen oder Hakenkreuze geschmiert. Sie glaubt auch, dass einige Schulen nicht genug dagegen unternehmen.

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"Was mich beunruhigt, ist der zunehmende Antisemitismus in Antwerpen, bei dem jüdische Kinder verfolgt und bespuckt werden", sagt Provinzgouverneurin Cathy Berx. "Jüdische Kinder werden von allen Seiten bedrängt und angeschrien. Aber es geht auch darum, dass eine Zeichnung in der Schule zerrissen wurde, auf der 'Zionist' stand, und dass Hakenkreuze angebracht wurden". Die Gouverneurinwird sich nun mit den Schulleitungen zusammensetzen, um eine Bestandsaufnahme des Mobbings vorzunehmen und zu erörtern, wie am besten darauf reagiert werden kann.

"Ich stelle vor allem fest, dass einige Schulen in der Nähe des jüdischen Viertels in Antwerpen nicht umsichtig genug mit solchen Signalen umgehen, und dort möchte ich mir anhören, was in den Schulen vor sich geht und wie sie damit umgehen. Ich habe auch einige konkrete Fälle, die ich diskutieren möchte. Ich denke, wir müssen vor allem dafür sorgen, dass der Antisemitismus nicht zunimmt, genauso wie der Rassismus nicht zunehmen darf", so Gouverneurin Berx. 

Auch Kinder aus der jüdischen Gemeinde sollten in Antwerpen in Ruhe und Frieden leben können, meint die Gouverneurin. "Ein Kind ist ein Kind“. Deshalb bittet sie auch alle Bürger, sich einzumischen, wenn sie Dinge sehen, die nicht in Ordnung sind. "Wenn Sie auf der Straße Dinge sehen, die sich gegen die jüdische Gemeinschaft richten, versuchen Sie nicht, dies einfach zu ignorieren und sagen Sie bitte klar und deutlich, dass Antisemitismus wirklich nicht akzeptabel ist."

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