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Theo Francken (N-VA, links), Alexander De Croo (Open VLD, rechts)
Inland
Politik

Theo Francken entschuldigt sich nach umstrittenem Interview mit einem israelischen Sender

Der Parlamentarier Theo Francken (N-VA, flämische Nationalisten) entschuldigte sich am Montag "bei den Menschen, die sich beleidigt gefühlt haben", für ein Interview, das er am Samstag dem israelischen Fernsehsender i24 gegeben hatte. Gleichzeitig hielt er an seiner Kritik an Premierminister Alexander De Croo (Open VLD, flämische Liberale) und der Regierung fest.

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In einem langen Artikel auf Facebook erläuterte der ehemalige Bundesstaatssekretär die Hintergründe des Gesprächs, in dem er sagte, dass Alexander De Croo Israel der Kriegsverbrechen beschuldige, ohne etwas gegen den Antisemitismus in Belgien zu unternehmen. "Das ist der Tropfen, der ein bereits völlig überfülltes Faß zum Überlaufen bringt", hatte er in einer Mischung aus Englisch und Niederländisch hinzugefügt, was in den sozialen Medien am Wochenende für zahlreiche Kommentare sorgte.

Alexander De Croo hatte diese Kritik angesichts der Maßnahmen, die Belgien zur Bekämpfung des Antisemitismus ergriffen hatte, als sachlich nicht korrekt bezeichnet und dem Abgeordneten vorgeworfen, er betreibe Wahlkampf.

Auf Facebook gab Theo Francken an, dass er sehr viele wütende und hasserfüllte Reaktionen erhalten habe. Er legt ausführlich seine Sicht des Konflikts dar und räumt ein, dass sein Interview besser hätte ausfallen können.

"Ich nehme diesen Vorfall als eine gute Lektion, sowohl inhaltlich als auch in der Form. Ich entschuldige mich bei allen, die sich beleidigt gefühlt haben." Der Oppositionspolitiker bleibt jedoch dabei, dass die Bundesregierung eine "einseitig antiisraelische Haltung" eingenommen habe, dass antisemitische Parolen während der Demonstrationen "geduldet" würden und dass der Premierminister "besonders schlecht geeignet sei, Israel zu belehren".

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