Der Seit Dienstagabend um 22 Uhr angelaufene Bahnstreik in Belgien, der noch bis Donnerstagabend um 22 Uhr dauert, legt die belgische Eisenbahn nicht vollständig lahm. Die Bahngesellschaft NMBS/SNCB richtete mit dem arbeitswilligen Personal einen Notfahrplan ein, nach dem etwa 50 % der IC-Züge und rund 40 % der Nahverkehrszüge unterwegs sind.
Bahnstreik in Belgien: Notfahrplan - Nicht alle Züge sind gestrichen
Die Eisenbahner-Gewerkschaftsfront streikt in allen Geschäftsbereichen (Bahnholding und Gesellschaft NMBS/SNCB, Infrastrukturdienstleister Infrabel und HR Rail) und vom 5. bis 7. Dezember steht ein ähnlicher Streik an.
Doch die Bahn stellte mit dem anwesenden Personal einen Notfallplan auf und befolgt damit ein Gesetz, nach dem es bei Streik eine minimale Dienstleistung geben muss.
Demnach ist am Mittwoch und am Donnerstag die Hälfte aller InterCity-Züge unterwegs und zwei von fünf Nahverkehrszügen fahren (S-Bahnen und L-Züge). Die sogenannten P-Züge, die morgens und abends zu den Stoßzeiten im Fahrplan stehen, sind allerdings gestrichen.
Reisende können an den Streiktagen ihre Fahrten planen, in dem sie die Webseite der NMBS/SNCB konsultieren oder aber die Bahn-App. Die meisten Pendler und Reisenden, die am Mittwochmorgen den Zug nehmen mussten, waren vorbereitet und erreichten somit ihr Ziel, wie eine Umfrage von VRT NWS auf einigen Bahnsteigen in den Stationen ergab.
Unsere Fotos aus der Redaktion der Brüsseler Nachrichtenplattform BRUZZ zeigen Reisende im Zentralbahnhof der belgischen Hauptstadt.

