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Belgien verpasst wieder die Deadline für die Abgabe des Klimaplans an die EU-Kommission

Die verschiedenen Regierungsebenen in Belgien können sich weiterhin nicht auf einen Klimaplan für Europa einigen. Eigentlich hätte unser Land seinen Energie- und Klimaplan für den Zeitraum 2021-2030 bis Ende Oktober bei der EU-Kommission einreichen müssen, doch einmal mehr scheiterte eine Einigung an der flämischen Landesregierung. 

Andreas Kockartz
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Die Europäische Union hat sich zum Ziel gesetzt, den CO2-Ausstoß bis 2030 um 55 % zu senken. Das bedeutet, dass Belgien bis dahin seinen Schadstoffausstoß um 47 % senken müsste. Doch dem wiedersetzt sich Flanderns Landesumweltministerin Zuhal Demir (N-VA, Foto unten), die nicht weiter als einer Senkung um 40 % des CO2-Ausstoßes gehen will.

Alle anderen Regierungen hingegen - die belgische Bundesregierung, die wallonische Landesregierung und die Brüsseler Regionalregierung - sind sich einig, dass unser Land die vorgegebenen 47 % Senkung erreichen müsse. Aber ohne Flandern läuft das einmal mehr nicht.

„Wir glauben, dass wir mit unserem ambitionierten Plan eine Senkung von 40 % erreichen können. Ich möchte 2030 mal sehen, ob Europa effektiv dann Bußgelder auferlegt. Bisher erreichen lediglich 6 EU-Mitgliedsländer die Zielsetzung“, so Flanderns Umweltministerin Demir am Freitagmorgen gegenüber VRT NWS.

Sie schlägt jetzt vor, der EU die Teilpläne vorzulegen, die bisher erzielt werden konnten: „Lasst uns einreichen, was wir haben und dann ein Gespräch mit Europa führen. Wir werden sehen, was Europa sagt, doch wir sollten darauf verzichten, noch monatelang Theater darum zu machen…“ 

Flanderns Umwelt- und Klimaministerin Zuhal Demir

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