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Umwelt & Klima
Energie

3.550 Einsprüche und Beschwerden gegen die Hochspannungsleitung Ventilus in Flandern

Im Rahmen des öffentlichen Verfahrens zum regionalen flämischen Raumordnungsplan bezüglich der Hochspannungsleitung Ventilus sind etwa 3.550 Einsprüche, Beschwerden und Anmerkungen eingegangen. Ventilus ist die Hochspannungslinie, die grünen Strom aus Richtung der Windkraftanlagen in der Nordsee ins belgische Landesinnere transportieren soll. Das Projekt läuft in Flandern vor allem durch die Provinz Westflandern. 

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Die meisten zum Ventilusprojekt eingegangenen Beschwerden und Anmerkungen, 2.786 an der Zahl, gingen bei den betroffenen westflämischen Gemeinden ein und zwar in Ardooie, Avelgem, Brugge, Deerlijk, Harelbeke, Izegem, Jabbeke, Ledegem, Lendelede, Lichtervelde, Roeselare, Torhout, Wingene, Zedelgem, Zuienkerke, Hooglede und Sint-Laureins. 

Andere Einsprüche wurden bei der Provinz Westflandern eingereicht und wieder andere in geringer Zahl auch bei den zuständigen Beschwerdestellen im belgischen Bundesland Flandern.

Jetzt beugt sich die Verwaltung über die Dokumente und bringt diese in den kommenden Monaten in den definitiven Raumordnungsplan für den Bau der Hochspannungslinie ein. Dies betrifft auch die Festlegung des eigentlichen Verlaufs der Linie. Bis zum Jahresende soll diesbezüglich mehr Deutlichkeit herrschen.

Viele der Einlassungen sollen in erster Linie die Kompensationen und Entschädigungen betreffen, wenn es z.B. um Enteignungen oder den Verlust von Wohnqualität oder einen möglichen Werteverlust von Immobilien oder Grundstücken geht.

Die flämische Landesregierung hat sich in der Frage solcher Ansprüche bereits auf ein Abkommen mit dem Hochspannungs-Netzbetreiber Elia auf ein gemeinsames Programm einigen können. 

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