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Inland
Justiz

In Brüssel wurde das Strafmaß im Prozess um die islamistischen Terroranschläge von 2016 verkündet

Im Prozess um die islamistischen Terroranschläge in Brüssel am 22. März 2016 sind mehrere Angeklagte am Samstag wegen vielfachem terroristischem Mord, versuchtem Mord und Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung zu langjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Für Belgien ging mit der Urteilsverkündung ein historischer Mammutprozess zu Ende.

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Drei Beteiligte wurden zu lebenslanger Haft verurteilt, drei weitere zu Haftstrafen zwischen zehn und 30 Jahren. Zwei der Angeklagten bekamen trotz Schuldspruchs keine neue Strafe, darunter Salah Abdeslam, der Hauptverantwortliche der noch verheerenderen November-Anschläge in Paris im Jahr 2015.

Bei den Bombenanschlägen auf dem Brüsseler Flughafen in Zaventem und dem Attentat in der U-Bahn waren nach offiziellen Angaben 35 Menschen getötet und 340 verletzt worden. In Paris hatte es bei den islamistischen Attentaten im Jahr zuvor 130 Todesopfer gegeben.

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