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"Pipigate": Justizminister Van Quickenborne entschuldigt sich bei der Polizei, beteuert aber seine Unschuld

Justizminister Vincent Van Quickenborne (flämische Liberale, Open VLD) hat am Donnerstag im belgischen Parlament seine Unschuld in der Pipigate-Affäre beteuert und sich bei der Polizei entschuldigt. Mit Bildern seiner Überwachungskameras ging er im Justizausschuss auf den Vorfall ein, der zu einer Kontroverse geführt hatte. Der Minister sprach von falschen Darstellungen und Unterstellungen, um seinem Ruf zu schaden.  

Martina Luxen Belga
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Erst am 23. August, als die Vorfälle in der Presse bekannt wurden, erfuhr der Minister, dass Gäste seiner Geburtstagsfeier gegen ein leeres Polizeiauto uriniert hatten. Ein Verhalten, das er als ekelhaft bezeichnete, “vor allem wenn man bedenkt, warum der Kombi vor meinem Haus steht”, so Van Quickenborne. Dieser stand wegen der Gefahr einer Entführung durch Drogenkriminelle unter Polizeischutz.

In Presseartikeln und Fernsehberichten wurde angedeutet, dass Vincent Van Quickenborne bereits in der Nacht vom 14. auf den 15. August von den Vorfällen wusste. Der Betroffene wehrte sich entschieden dagegen und brachte die Bilder seines Kamerasystems mit, um seine Unschuld zu beweisen.

"Ich habe nichts zu verbergen”, sagte der amtierende Justizminister.  

Zuerst aber hatte er sich in aller Form ausdrücklich bei der Polizei entschuldigt.

Keiner der Abgeordneten ging näher auf die Bilder ein. Sowohl die Mehrheit als auch die Opposition bezeichneten die Kommissionssitzung mit Begriffen wie "peinlich", "surreal" und "halluzinant".   

"Diese Entschuldigungen sind ein erster Schritt zur Wiederherstellung der Glaubwürdigkeit, aber sie werden nicht ausreichen", sagte Ahmed Laaouej von den französischsprachigen Sozialisten, PS: "Es sind weitere Schritte erforderlich, um zu zeigen, dass Sie den größten Respekt vor der Polizei haben. "    In diesem Sinne äußerten sich auch die anderen Parteien im Justizausschuss.

Er werde der Polizei in den nächsten Wochen meinen Respekt zeigen. Das werde ich tun, indem ich politische Arbeit leiste und hart arbeite. Auf diese Weise möchte ich ihr Vertrauen zurückgewinnen“, so Van Quickenborne.

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