In den vergangenen Tagen ist auf der australischen Insel Tasmanien erneut nach der seit Mitte Juni vermissten 31jährigen Céline Cremer aus Lüttich gesucht worden. Doch auch die Suche mit einem Spürhund konnte keine neuen Erkenntnisse bringen. Formell ist die Suche beendet, doch, so die australische Polizei, ist ein solcher Fall erst abgeschlossen, wenn die betreffende Person gefunden wird.
Vermisste Belgierin in Australien: Auch die Suche mit einem Spürhund brachte nichts neues
Bei der australischen Polizei heißt es dazu, dass die Suche nach Céline Cremer dann fortgesetzt wird, wenn neue Elemente oder Hinweise auftauchen. Doch aktiv wird ab jetzt nicht mehr nach der 31 Jahre alten Belgierin aus Trooz in der Provinz Lüttich gesucht.
Eigentlich hatten die australischen Behörden die aktive Suche nach der Vermissten bereits Anfang Juli beendet, doch aus einem möglichen Handysignal wurde neue Hoffnung geschürt, dass aus der Gegend kam, in dem sie verschwand.
Also wurde letzte Woche und am vergangenen Wochenende weitergesucht, doch ohne Erfolg. Auch die Hilfe eines Spürhundes, der dort eingesetzt wurde, wo man den Ursprung des Handysignals vermutete, brachte keine neuen Erkenntnisse.
Céline Cremer verschwand am 17. Juni bei einer Wanderung an den Philosopher Falls bei Waratah in Tasmanien. Dort wurde ihr Auto gefunden, doch von ihr, die alleine unterwegs war, fehlt bisher jede Spur. Und das anhaltend schlechte Wetter in der Region macht nach Behördenangaben ein Überleben der 31-Jährigen so gut wie unmöglich.

