Die Polizei von Tasmanien in Australien teilte mit, dass sie die Suche nach der vermissten belgischen Touristin Céline Cremer eingestellt hat. Die junge Frau ist vor drei Wochen in Tasmanien verschwunden und soll aufgrund der Wetterverhältnisse dort keine Überlebenschance gehabt haben.
"Keine Überlebenschance" - Australische Polizei beendet die Suche nach der belgischen Touristin Céline Cremer
Céline Cremer wurde zuletzt am 17. Juni in Waratah gesehen, eine Ortschaft etwa 20 Kilometer von den Philosopher Falls entfernt, ein beliebter Ausgangsort für Trecking-Touristen. Ihr Auto stand dort mit Sicherheit seit dem 20. Juni dort auf dem Parkplatz.
In den vergangenen Wochen durchsuchte die Polizei die Gegend intensiv ab, wobei auch Drohnen und ein Hubschrauber zum Einsatz kamen. Dabei suchten auch Taucher die Gewässer rund um den Wasserfall ab.
In der vergangenen Woche wurden die Suchaktionen weiter verstärkt, doch dies brachte kein Resultat. „Wir haben ausgedehnte Suchaktionen durchgeführt und zwar auf schwierigem Gelände unter verräterischen Wetterbedingungen, doch leider wurde Céline nicht gefunden“, so Stutart Wilkinson, der Leiter der polizeilichen Suchaktion.
Angesichts der Wetterverhältnisse dort in den vergangenen Wochen habe die Touristin aus Trooz in der Provinz Lüttich auch aus medizinischer Sicht keine Überlebenschance, so Wilkinson. Nach dem, was bekannt ist, war die unerfahrene Wanderin Cremer alleine unterwegs und lediglich mit leichter Kleidung und Ausrüstung auf einen Tagesausflug vorbereitet.
Die tasmanischen Behörden haben die ganze Zeit über Kontakt zur Familie der Vermissten in Belgien gehalten und geben zu verstehen, dass sie diese auch weiterhin über neue Entwicklungen auf dem Laufenden halten werde.

