Die fortschreitende Vergreisung der belgischen Bevölkerung wirkt sich negativ auf das Bruttoinlandsprodukt (BIP) des Landes auf, wird also schlicht und einfach gesagt immer teurer. Dies ist aus einer Studie des staatlichen Planbüros ersichtlich, das sich mit diesem Phänomen auseinandersetzt. Die dahingehenden Ausgaben steigen, doch die Zahl derer, die dies finanzieren müssen, wird kleiner.
Wie wirkt sich die fortschreitende Überalterung der Bevölkerung in Belgien auf das Bruttoinlandsprodukt aus?
Dazu sagt die Statistik z.B., dass 2022 auf jeden Rentner in Belgien nur noch 1,8 Beschäftigte kommen. Wenn sich diese Entwicklung so weiterentwickelt, wie bisher, dass müssen ab 2070 je 1,4 Arbeitnehmer einen Pensionierten in unserem Land finanzieren.
Das bedeutet, dass die weitere Vergreisung für stark ansteigende Sozialausgaben sorgt. In den kommenden Jahrzehnten werden die entsprechenden Kosten auf 30,1 % im Jahr 2050 steigen, um dann 2070 bei 29,9 % des Bruttoinlandsproduktes zu liegen. Derzeit liegen die Sozialausgaben bei 25,7 % des BIP in Belgien.
Die Sozialausgaben betreffen die Renten, das Gesundheitswesen, Arbeitsunfähigkeit und Arbeitslosigkeit sowie z.B. Ausgaben, wie das Kindergeld und die Sozialhilfe. Bis 2050 würden diese Ausgaben
Das Planbüro, erinnert daran, dass die vorliegenden Berechnungen auf Basis des aktuellen Zustands erstellt und der aktuellen Politik angestellt wurden und gibt zu bedenke, dass dies weder geopolitische Entwicklungen wie Kriege oder die Folgen des Klimawandels mit einbeziehe, noch die gerade vorgelegte Rentenreform der belgischen Bundesregierung.

