Zum Hauptinhalt springen

"Code Orange" in ganz Flandern wegen akuter Brandgefahr in der Natur

Die flämische Landesagentur für Natur und Wald hat für ganz Flandern Warnstufe „Code Orange“ erlassen. Diese Waldbrand-Gefahrenstufe galt bereits seit der vergangenen Woche in den Naturschutzgebieten in den Provinzen Antwerpen und Limburg, wird jetzt aber auf das ganze belgische Bundesland Flandern ausgeweitet.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

„Code Orange“ wegen akuter Waldbrandgefahr gilt damit ab sofort auch für die Provinzen Flämisch-Brabant sowie West- und Ostflandern. 

Die flämische Landesagentur für Natur und Wald sieht sich angesichts der anhaltenden Trockenheit mit heißen Temperaturen und teilweise starkem Wind dazu gezwungen, massiv vor Brandgefahr zu warnen.

Es ist verboten, Feuer in Naturgebieten zu machen und die Behörde erinnert daran, dass man dort auch tunlichst nicht rauchen sollte. Wer ein Feuer oder Rauchentwicklung in einem Wald, einem Naturschutzgebiet oder in einer Weidelandschaft bemerkt, soll sofort die Notrufnummer 112 anwählen.

Niedrige (Grund)Wasserpegel

In der Provinz Flämisch-Brabant ist ab sofort Landwirten verboten, Wasser aus den nicht-schiffbaren Wasserläufen abzupumpen. Damit soll auch hier vermieden werden, dass die Grundwasserpegel zu schnell sinken. Diese Maßnahme galt bereits in den Provinzen Limburg, Antwerpen und Westflandern.

Die niedrigen Wasserstände an Flüssen sorgt mittlerweile auch in der Wallonie für Probleme, was sich sogar auf den Tourismus auswirkt. So darf z.B. auf der Ourthe nicht mehr Kajak gefahren werden. Möglicherweise wird dieses Verbot über kurz oder lang auch an der Viroin, der Semois und der Lesse ausgeweitet. 

Lesen Sie mehr über

Meistgelesen

  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5