Der Ministerrat der belgischen Bundesregierung hat ihr insgesamt 14. Hilfspaket für die ukrainische Armee geschnürt. Dabei handelt es sich um die Lieferung von Granaten, die das Verteidigungsministerium in Brüssel ankaufen und an die ukrainische Armee liefern wird. Gleichzeitig fließen auch weitere Mittel aus unserem Land für die Bewältigung der Folgen der Überschwemmung nach der Zerstörung eines Staudamms.
Hilfspakete aus Belgien für die Ukraine: Militärische Hilfe und Material für den Kampf gegen die Überschwemmung
Das belgische Verteidigungsministerium wird Granaten für 105 Millimetergeschütze der ukrainischen Armee im Wert von 32,4 Mio. € ankaufen und dorthin liefern lassen. Diese Granaten sollen von der belgischen Waffenindustrie produziert werden und so schnell wie möglich an die Ukraine geliefert werden.
Die Lieferung entspreche spezifischen Wünschen des ukrainischen Verteidigungsministeriums, so eine Pressemitteilung des Verteidigungsministeriums in Brüssel.
Damit stellte Belgien der ukrainischen schon für rund 306 Mio. € militärische Hilfe zur Verfügung. Bisher wurden z.B. Fahrzeuge und Treibstoff geliefert, wie auch Ausrüstungen und Waffen für Soldaten. Derzeit wird allerdings geprüft, ob auch belgische Waffen von ukrainischen Milizen auf russischem Boden getragen wurden. Dies würde gegen Abmachungen mit der Ukraine verstoßen.
Weitere Hilfe für das Überschwemmungsgebiet
Von Belgien aus wird jetzt auch weitere Hilfe zur Bewältigung der Folgen der Zerstörung des Kachowka-Staudamms im Süden der Ukraine geliefert. In das überflutete Gebiet um Cherson werden Notunterkünfte, wie z.B. Zelte geliefert, aber auch Schlafsäcke, Medikamente und anderes medizinisches Material.
Daneben werden aber auch Notstromaggregate, Filteranlagen für Trinkwasser und entsprechende Zisternen aus unserem Land in das Katastrophengebiet gebracht.

