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Brand im Hohen Venn: Heftiges Feuer, doch der Schaden an der Natur hält sich in Grenzen

Noch immer brennt es im belgisch-deutschen Grenzraum im Hohen Venn zwischen Eupen und Monschau, denn starker Wind sorgte am Dienstagabend dafür, dass sich einzelne Brandherde wieder entfachen konnten. Inzwischen haben der Gouverneur der Provinz Lüttich und Eupens Bürgermeisterin Claudia Niessen (Ecolo) Katastrophenalarm erlassen, um damit die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu erleichtern. Der Brand ist aber wieder unter Kontrolle. 

Andreas Kockartz
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In der Nacht zum Mittwoch kreisten Drohnen über dem Gebiet des Brandes, um die Lage zu beobachten. Dieser Vennbrand ist der schlimmste Brand seiner Art seit 2011, wenn man bedenkt, dass die Flammen bisher rund 155 Hektar Naturlandschaft gefressen haben, wie nach einer erneuten Bestandsaufnahme nach der Begutachtung von Drohnen- und Hubschrauberaufnahmen am Mittwochvormittag festgestellt wurde (bisher war von 170 ha die Rede). 

Allerdings ist der Boden des Hochmoorgebietes nach dem feuchten Wetter der letzten Wochen ausreichend feucht, dass es sich hier „nur“ um einen Oberflächenbrand handelt. Während Gras und andere Pflanzen in Flammen aufgingen, entzündete sich kein Torf im Boden. Die Flora, die Pflanzenwelt, kann sich von dem Brand leicht erholen, doch bei den Tieren sieht dies ganz anders aus. Vögel, Reptilien und Insekten konnten den Flammen nicht immer entkommen... 

Seit Montag im späten Nachmittag sind dort rund 140 Einsatzkräfte im Einsatz, die aus belgischen Einsatzzonen in der Region Eupen und Verviers kommen, aber auch aus der Städteregion Aachen. Zwei Feuerwehrleute wurden beim Einsatz leicht verletzt, als sie in der Dunkelheit bei den Löscharbeiten stürzten.

Auch am Mittwoch werden wieder Löschhubschrauber und Hubschrauber aus Deutschland und aus den Niederlanden (die bis zu 8.000 Liter Wasser mitführen können)    eingesetzt oder zumindest stand by-gehalten, um die Lage im Auge zu behalten und um bei neuem Aufflackern von Brandherden bei jedem Flug Wasser über dem Feuer abzulassen. Dieses Wasser wird mit Tankwagen der Feuerwehren und des belgischen Zivilschutzes (ähnlich dem deutschen THW) zum Einsatzort gebracht.   

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