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Flanderns Ministerpräsident Jambon im Landesparlament (Archivfoto)
Inland
Politik

Flanderns MP Jambon korrigiert die Ausgaben für externe Beratung von 1,5 Mia. € auf 640 Mio. € nach unten

Diese Woche sagte Flanderns Wohlfahrts-, Gesundheits- und Sozialministerin Hilde Crevits (CD&V), dass die Landesregierung in der laufenden Legislatur bereits rund 1,5 Mia. € für externe Beratung verwendet habe. Diese Aussage schlug wie eine Bombe bei der Opposition ein und es hagelte harsche Kritik. Doch offenbar ist diese Summe nicht so hoch, wie Crevits meint.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Ministerpräsident Jan Jambon (N-VA) sagte dazu am Mittwoch im flämischen Landesparlament, dass diese Summe nicht stimme: „Wir kommen auf einen Betrag von 640 Mio. € für eine Periode von 4 Jahren und 4 Monaten.“

Jambon meinte, dass seine Regierungskollegin Hilde Crevits wohl etwas zu voreilig war mit ihrer Angabe: „Die Zahl, die sie nannte, kommt aus einem Vorentwurf. Es war sehr schwer, die exakte Berechnung zu machen. Wir haben in unserer Buchhaltung 600.000 Linien nachkontrollieren müssen, um auf den richtigen Betrag zu kommen.“

Landeschef Jambon bezeichnete „seinen Betrag“ und die Ausgabenpolitik seiner Regierung in Sachen Consulting als „perfekt zu verteidigen“. Diese Mittel seien in erster Linie für ICT-Beratung im Rahmen der allgemeinen Digitalisierung verwendet worden: „Das ist kein übertriebener Betrag, sondern ein gutes Beispiel für Effizienz.“  

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