Belgiens Premierminister Alexander De Croo (Open VLD, Foto) hatte dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj bei einem Treffen in Den Haag unlängst zusätzliche Unterstützung zugesagt und jetzt setzt die belgische Bundesregierung die Worte des Regierungschefs in Taten um.
Belgien stellt der Ukraine Hilfe in Höhe von rund 100 Mio. € zur Verfügung
Die Hälfte des fast 100 Mio. € umfassenden Hilfsprogramms aus Belgien für die Ukraine fließt in militärische Ausrüstungen, wie gepanzerte Fahrzeuge, Raketen und Munition. Die andere Hälfte dieses Geldes ist für die Unterstützung der zivilen Bevölkerung in dem von Russland angegriffenen Land vorgesehen.
Mit diesem Geld sollen z.B. bei russischen Bomben- und Raketenangriffen zerstörte oder beschädigte Gebäude wieder aufgebaut werden. Bisher hat Belgien der Ukraine bereits mit Finanzmitteln und anderer Unterstützung im Umfang von rund einer halben Milliarde Euro geholfen.
Premier De Croo erklärte, dass die jetzt fließenden Mittel au steuerlichen Einnahmen auf russische Gelder, die in Belgien eingefroren wurden, kommen: „Diese Mittel sind keine Steuereinnahmen für Belgien. Das ist Geld, dass wir aus den blockierten russischen Geldern generieren und es scheint uns logisch, dass solche Einnahmen an die Ukrainer fließen. Das müssen wir nicht haben.“

