Premierminister Alexander De Croo (Open VLD) hat beim Treffen mit seinem niederländischen Amtskollegen Mark Rutte (VVD) und mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj (Video oben, in niederländischer und englischer Sprache) angekündigt, dass unser Land weitere Militärhilfe leisten werde. Zur Diskussion standen bei dem Treffen auch die u.a. in Belgien blockierten Vermögenswerte aus Russland, mit denen der Wiederaufbau in der Ukraine finanziert werden könnte.
Belgiens Premier De Croo kündigte in Den Haag weitere Unterstützung für die Ukraine an
Premier De Croo sagte dazu bei dem Treffen, dass in Belgien russische Vermögenswerte in Höhe von rund 200 Mia. € eingefroren seien. Das ist die höchste blockierte Summe an russischen Werten in der Welt. Doch so einfach ist es nicht, dieses Geld zu nutzen, auch wenn sich Selenskyj dies wünscht.
Diese Mittel seien eingefroren aber nicht beschlagnahmt und könne sie nicht einfach so nutzen. Es werde allerdings gemeinsam mit der EU-Kommission an juristischen Möglichkeiten gearbeitet, um diese Gelder und Vermögenswerte nutzen zu können, so der belgische Regierungschef. Dann könne man die Ukraine damit unterstützen, sowohl militärisch, als auch beim Wiederaufbau.
Premier De Croo kündigte in Den Haag auch an, dass unser Land dabei sei, ein weiteres militärisches Unterstützungspaket zu schnüren. In der kommenden Woche würden die Vorbereitungen dazu konkreter werden. Der belgische Regierungschef versicherte Selenskyj gegenüber, dass unser Land weiter an der Seite der Ukraine stehe und dass er sich darauf verlassen könne.
