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Bisher konnten 32 Belgier aus dem Sudan evakuiert werden

Belgien konnte bisher 32 Belgier und deren Angehörige aus dem Sudan evakuieren, wie ein Sprecher des Außenamtes in Brüssel bekanntgab. Insgesamt sollen 55 Landsleute aus dem afrikanischen Land evakuiert werden, wie es weiter dazu heißt.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

55 Belgier haben sich beim belgischen Außenministerium bzw. bei der belgischen Vertretung in Karthum gemeldet. Fast alle von ihnen wollen das Land offenbar verlassen. Die belgischen Behörden setzen alles daran, diese Leute noch aus dem umkämpften Land zu holen. Einige von ihnen sind auf dem Weg zu Orten, von wo aus sie evakuiert werden können.

Dazu arbeitet Belgien weiter eng mit Frankreich, Deutschland und mit den Niederlanden zusammen.

Inzwischen ist die Feuerpause im Sudan, wo sich die Armee und eine abtrünnige Eliteeinheit bekämpfen, verlängert worden, auch wenn es dort immer wieder zu Kämpfen kommt. Bisher wurden dabei rund 500 Soldaten und Zivilisten getötet und rund 4.500 Menschen verletzt. Hunderttausende sind auf der Flucht.

Inzwischen hat ein erster Flug mit 8 Tonnen Hilfsgütern an Bord das Land aus Richtung Jordanien erreicht. Dabei handelt es sich vor allem um medizinisches Material des internationalen Roten Kreuzes, damit rund 1.500 Personen behandelt werden können.   

Internationale Verbände warnen inzwischen vor einer akuten Hungersnot im Sudan und in den angrenzenden Ländern. 

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