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Inland
Justiz

Für 7 der 8 unter Terrorverdacht stehenden jungen Männer wurde Untersuchungshaft angeordnet

Die 8 jungen Männer, die am Montag aufgrund von Terrorverdacht nach Hausdurchsuchungen festgenommen wurden, sind am Mittwoch vor dem Untersuchungsrichter erschienen. Dort wurde entschieden, ob  Untersuchungshaft angeordnet werden muss. Bei einem der Verdächtigen handelt es sich um einen jungen Kosovaren aus Eupen in der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens. Für ihn wurde ebenso U-Haft angeordnet, wie für drei weitere Verdächtige der "Antwerpener Gruppe." Die Antwerpener Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Planung von Mord aus terroristischen Gründen. Auch die drei Verdächtigen aus der "Brüsseler Gruppe" werden in Untersuchungshaft genommen. 

Andreas Kockartz
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Am Montag wurden bei Hausdursuchungen im Antwerpener und im Brüsseler Raum sowie in Eupen in Ostbelgien 8 junge Männer festgenommen, die unter dem Verdacht stehen, islamistische Anschläge zu planen (siehe nebenstehenden Beitrag). 

Eigentlich handelt es sich hier um zwei Dossiers, quasi um eine Brüsseler und um eine Antwerpener Akte. Doch zwischen beiden Gruppen soll es Verbindungen geben, so die Bundesstaatsanwaltschaft. Einige der Festgenommenen waren als radikalisierte Moslems bereits auf dem Radar der belgischen Staatssicherheit aufgetaucht.

Die Staatsanwaltschaft sagt zu den Verdächtigen, dass diese binnen kürzester Zeit radikalisierte junge Erwachsene seien. Bei dem in Eupen festgenommenen jungen Mann handelt es sich allerdings um jemanden, der bereits einschlägig aufgefallen ist. Der aus dem Kosovo stammende Mann hatte vor einigen Jahren als 17-Jähriger bereits mit Anschlägen und mit seiner Treue zur IS gedroht.

Zudem hat er bereits eine Zeit lang in geschlossenen Einrichtungen für Minderjährige verbracht, weil er mit einem Anschlag auf eine Polizeiwache in Lüttich gedroht hatte, wie die flämische Tageszeitung Het Laatste Nieuws dazu schreibt. Für ihn ordnete die Antwerpener Staatsanwaltschaft Untersuchungshaft an, wie auch für drei weitere Verdächtige. Gegen die vier Verdächtigen wird wegen Planung von Mord aus terroristischen Gründen ermittelt. Ein fünfter Festgenommener wurde unter strengen Auflagen auf freien Fuß gesetzt. 

Für die drei Verdächtigen, die zur "Brüsseler Gruppe" gehören, wurde ebenfalls U-Haft angeordnet. Gegen sie wird wegen terroristischer Aktivitäten ermittelt, nicht aber wegen Planung von terroristischen Morden, so die Brüsseler Staatsanwaltschaft. 

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