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Der Brüsseler Club Fuse darf wieder zwei Nächte pro Woche öffnen

Nach einem Beschluss des Brüsseler Umweltamtes darf der Club Fuse wieder öffnen und zwar zwei Tage bzw. Nächte pro Woche. Doch dies ist mit Auflagen verbunden und die Betreiber des Clubs haben weiter Zweifel, nach dem ein Nachbar gegen das Fuse erfolgreich geklagt hatte. 

Andreas Kockartz
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Nach einem Beschluss des Brüsseler Umweltamtes darf der Technotempel Fuse in den Marollen zwei Nächte pro Woche wieder öffnen und zwar als Nachtclub bis in den frühen Morgen. Doch das Amt wartet mit Auflagen auf. So darf laute Musik nur parterre und im ersten Stock aufgelegt werden. In der zweiten Etage ist laute Musik nicht zugelassen. Maximal darf das Fuse demnach 90 Events pro Jahr durchführen und dies zwischen 23 Uhr am Abend bis 7 Uhr morgens. 

Und innerhalb der kommenden 2 Jahre muss die Diskothek ihre akustischen und geräuschtechnischen Probleme lösen. Ob das klappt, ist fraglich? Schließlich har das Fuse bereits einige Mittel in Isolierung investiert. Alya Dirix, die Sprecherin des Brüsseler Nachtrates, sagte gegenüber der Nachrichtenplattform BRUZZ: „Zusätzliche Arbeiten kosten wahrscheinlich Millionen…“

Das Brüsseler Umweltamt hofft, einen gerechten Ausgleich zwischen dem wirtschaftlichen und kulturellen Charakter des Fuse und der Anwohner, von denen nur einer geklagt hatte, zu finden: „Das Ziel war nicht, die Einrichtung zu schließen, sondern um das Geräuschniveau für die Anwohner zu verringern.“

Brüssels regionaler Umweltminister Alain Maron (Ecolo) ist vorerst zufrieden: „Ich freue mich darüber, dass ein Dialog mit allen Betroffenen dazu führt, dass das Fest weitergehen kann. Wir arbeiten aber jetzt an einer strukturelleren Lösung.“ Und das könnte innerhalb der kommenden beiden Jahren auch ein Umzug des Fuse aus den Marollen ins Stadtzentrum sein. Der Anwalt des Klägers sagte allerdings gegenüber BRUZZ, dass er mit seinem Mandanten über mögliche Schritte gegen den neuen Beschluss des Umweltamtes sprechen werde: „Mein Klient hat die Nase voll von dem Krach und den Behinderungen durch das Fuse. Ich bezweifle, dass er mit den jetzt auferlegten Bedingungen leben kann.“

Mehr zum Geschehen rund um das Fuse können Sie am Wochenende in einem unserer Magazinbeiträge lesen. 

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