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Alkohol am Steuer: Schon bald schnellerer Entzug des Führerscheins?

Der Bundesminister für Mobilität, Georges Gilkinet, möchte die Blutalkoholgrenze von 1,5 auf 1,2 Promille (1,2g) senken, ab der einem Fahrer automatisch und sofort der Führerschein entzogen wird. Das berichten die Zeitungen der Sudpresse-Gruppe in ihrer Samstagausgabe.

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Die BOB-Kampagne für den Winter 2022-2023 hat soeben begonnen. Im Rahmen dieser Kampagne verpflichtet sich der so genannte Bob, während eines feuchtfröhlichen Abends keinen Alkohol zu trinken, um seine Mitfeiernden sicher mit dem Auto nach Hause bringen zu können. "In den ersten neun Monaten dieses Jahres gab es nicht weniger als 3.138 Unfälle, an denen ein Fahrer unter Alkoholeinfluss beteiligt war. Dies ist die höchste Zahl seit 2016", betont der belgische Bundesminister für Mobilität, Georges Gilkinet (Foto unten).

Wie er in seinem im Parlament eingereichten Grundsatzpapier für 2023 erläutert, will der Minister ein Signal für eine Verschärfung der Sanktionen wegen riskanten Verhaltens im Straßenverkehr abgeben. "Ich unterstütze die Standardisierung des sofortigen Führerscheinentzugs ab 1,2 Promille (1,2g) anstelle von 1,5", sagt Georges Gilkinet. Hierbei handelt es sich um den vorläufigen Entzug, bevor der Fahrer vor einem Richter erscheinen muss. Es ist durchaus der Wille des Ministers, den Führerschein schneller zu entziehen, wenn Alkohol am Steuer festgestellt wird. Sowieso werden jetzt während der Fußball-WM und bis in den Januar in ganz Belgien deutlich mehr Polizeikontrollen angekündigt.

"Die furchtbaren Zahlen im Bereich der Verkehrssicherheit sind kein unabwendbares Schicksal, sondern müssen uns im Gegenteil zum Handeln bewegen. Ich arbeite seit zwei Jahren daran, mit Maßnahmen, die sich nach und nach konkretisieren", so wird Georges Gilkinet von den Sudpresse-Zeitungen zitiert.

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