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Neue Bob-Kampagne gegen Alkohol am Steuer

Das belgische Institut für Verkehrssicherheit hat jetzt ihre neue „Bob“-Kampagne vorgestellt. Aus dem Namen „Bob“, der für den Fahrer steht, der seine Freunde nach durchzechter Nacht nüchtern nach Hause fährt, wird jetzt das Verb „bobben“, also sicher nach Hause fahren.
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Seit einigen Tagen sorgen Plakate an Belgiens Autobahnen und Schnellstraßen mit den Worten „Bob ist tot“ für Aufmerksamkeit. Dahinter verbirgt sich der Anlauf zu einer neuen Kampagne gegen Alkohol am Steuer. Nach wie vor sind die Unfallzahlen an Wochenenden in unserem Land erschreckend hoch. Nicht nur junge Fahrer sorgen alkoholisiert für schwere Unfälle. Das Phänomen ist bei allen Altersklassen festzustellen.

Für das belgische Institut für Verkehrssicherheit und für Belgiens Staatssekretär für Verkehr und Mobilität, Melchior Wathelet (CDH) ist es an der Zeit, die 17 Jahre alte „Bob“-Kampagne zu entstauben und mit neuen und frischen Begriffen an die Öffentlichkeit zu gehen. Staatssekretär Wathelet sagte denn auch bei der Vorstellung des Projekts: „Nein, Bob ist nicht tot.“

Neben der Frage, „Wer fährt denn heute Abend?“ oder „Wer macht heute den „Bob“? soll es jetzt auch heißen: „Wir bobben!“, also keiner von uns fährt angetrunken mit dem Auto nach Hause. Das soll sowohl beinhalten, dass ein „Bob“ die anderen sicher nach Hause bringt, als auch das man öffentliche Verkehrsmittel oder ein Taxi nehmen soll, wenn es nach einem Ausgehabend nach Hause geht.

Idee bekannt, doch es knallt weiter

Nach Angaben des belgischen Instituts für Verkehrssicherheit kennen 70 % aller Belgier die „Bob“-Kampagne. Doch nach wie vor sterben pro Jahr in Belgien rund 200 Personen, weil sich Angetrunkene ans Steuer eines Wagens setzen. Jüngere Fahrer, die eigentlich als Risikogruppe gelten, seien sich der Problematik besser bewusst, als die Älteren.

Neben einer recht hohen Zahl an jungen Fahrern, die Wochenendunfälle verursachen, gilt die Gruppe der über 40jährigen aber als die Gruppe, in der am häufigsten schwere Unfälle nach Trunkenheit am Steuer geschehen. Die „Bob“-Idee ist schon in viele andere Länder exportiert worden, gilt also als Vorbild. Und doch bleibt ein solches Projekt im eigenen Land wichtig, denn die Unfallzahlen in dieser Hinsicht wollen einfach nicht sinken.

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