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Staatsbesuch: Das belgische Königspaar ist in Litauen angekommen

König Philippe und Königin Mathilde sind am Montag zu ihrem dreitägigen Staatsbesuch in Litauen angekommen. Sie werden dabei von einer hochrangigen politischen Delegation begleitet. Der Staatsbesuch findet vor einem historischen Hintergrund statt, wird aber auch von der Aktualität überschattet, sprich von der Angst vor Russland. Aber, auf Königin Mathilde wartet auch die eigene Geschichte… 

Andreas Kockartz
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Das belgische Königspaar wird von Bundesaußenministerin Hadja Lahbib (MR), von Flanderns Ministerpräsident Jan Jambon (N-VA) und von dessen Amtskollegen Elio Di Rupo (PS) aus der Wallonie, Rudi Vervoort (PS) aus der Brüsseler Hauptstadt-Region und von Pierre-Yves Jeholet (MR) von der Französischsprachigen Gemeinschaft Belgiens begleitet. 

Neben dem politischen Programm des Staatsbesuchs in Litauen wird König Philippe auch die dort stationierten belgischen Soldaten besuchen, die dort im Rahmen einer Nato-Mission zur Stabilisierung der EU- und Nato-Ostgrenze im Einsatz sind.

Erster Besuch in Litauen für Königin Mathilde

Für Königin Mathilde ist dieser Besuch in Litauen auch ein Besuch mit familiärem Hintergrund. Was viele in ihrer belgischen Heimat vielleicht (noch) nicht wissen ist, dass sie Vorfahren in dem baltischen Staat hat.

Mathildes Großmutter war Prinzessin Zofia Maria Sapieha-Kodenska, die aus einer der mächtigsten litauischen und polnischen Industriellenfamilie stammte. Ihre Familie hatte bereits im 16. Jahrhundert einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die Geschicke der heutigen litauischen Hauptstadt Vilnius (auch Wilna genannt) hatte.

Für die belgische Königin ist dies der erste Besuch im Land ihrer Vorfahren. Sie wird in Vilnius auch das Grabmal ihrer Großmutter besuchen, was mit Sicherheit ein besonderer und emotionaler Moment für Königin Mathilde sein wird.  

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