Die belgische Post, Bpost, und der Recycling-Dienstleister Recupel testen in den kommenden Monaten in 6 Städten und Gemeinden ein neues Angebot, bei dem Briefträger ausgediente Elektrokleingeräte zur Entsorgung bzw. zur Wiederverwertung mitnehmen. „Recupel Retour“ heißt das Projekt, das am Vortag des internationalen E-waste-Tages, der am 14. Oktober stattfindet, lanciert wurde.
Neues Testprojekt: Briefträger nehmen ausrangierte Elektrogeräte mit
Der E-waste-Tag steht in diesem Jahr ganz im Zeichen von kleinen Elektrogeräten. Dazu lancieren Bpost und Recupel jetzt das Projekt „Recupel Retour“. Das Prinzip ist einfach: Jedes Mal, wenn man ein Paket eines Online-Kaufs von der Post geliefert bekommt, kann man dem Briefträger oder dem Postbeamten ein Päckchen mit ausgedienten Elektrogeräten mitgeben.
Das Projekt läuft in der kommenden Woche in sechs Städten und Gemeinden in Belgien an und zwar in Geel, Mol und Löwen in Flandern, in Rixensart in der Wallonie und in den beiden Brüsseler Gemeinden Anderlecht und Elsene.
Bundesministerin Petra De Sutter (Groen), zuständig für die staatlichen Unternehmen sowie für Post und Kommunikation, will damit zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: „In dem man dem Briefträger einen kaputten Toaster oder ein ausrangiertes Smartphone mitgibt, helfen wir den Haushalten aufzuräumen und wir helfen damit auch der Umwelt, weil solche Geräte nicht mehr im Müll oder auf der Straße landen. Der Postbote sorgt dafür, dass alte Elektrogeräte abgeholt werden, was der Mülltrennung dienlich ist und Recupel sorgt danach für das Recyclen der Geräte.“
Seit Anfang Oktober nehmen die Briefträger in Belgien auch Retouren bzw. Päckchen und Pakete mit (siehe nebenstehenden Beitrag).

