Wer ein Paket oder ein Päckchen mit der belgischen Post, Bpost, verschicken will, der kann sich jetzt auch an den Briefträger wenden, wenn dieser zu Hause vorbeikommt. Das gilt auch bei Retouren. Nach einer erfolgreichen Testphase in einigen Städten und Gemeinden will Bpost dieses Angebot jetzt auf das ganze Land ausweiten. Aber, es gilt Bedingungen zu beachten.
Um Pakete zu schicken oder zurückzusenden, kann man sich in Belgien an den Postboten wenden
Die Testphase für dieses Projekt wurde in den flämischen Städten und Gemeinden Wevelgem, Mol und Löwen durchgeführt, aber auch in Brüssel, in den wallonischen Kommunen Tournai und Rixensart und im ostbelgischen Lontzen. In einer Pressemitteilung von Bpost heißt es dazu: „Die Resultate waren rundweg positiv. Darum weitet Bpost diesen Kundendienst auf das ganze Land aus.“
Om ein Paket beim Briefträger abgeben zu können, muss die Sendung aber „versandfertig“ sein. Das bedeutet, dass darauf ein gültiges und ausgefülltes Label geklebt werden muss. Die entsprechenden Vorlagen können ausgefüllt und bezahlt werden über die Webseite oder über die App von Bpost.
Zu beachten ist auch, dass man nicht einfach so jeden Briefträger ansprechen kann, dem man auf der Straße begegnet. Nur Postboten, die an der Türe schellen, um ein Paket abzugeben oder die am Briefkasten stehen können andere Päckchen, Pakete oder Retouren annehmen, so die Auflagen von Bpost.
„Diese Dienstleistung gilt lediglich für Privatleute und es werden nur exklusiv Bpost-Sendungen mitgenommen. Man darf maximal 2 Sendungen aufgeben und das maximale Gewicht pro Paket darf 30 Kilo nicht überschreiten“, so die Post. Nicht zuletzt muss der Briefträger ausreichend Platz in seinem Postauto zur Verfügung haben.
Alle anderen Anlaufstellen für Bpost-Pakete oder Sendungen, wie die Postämter, die Postpunkte, die Paketpunkte und die Paketautomaten bleiben aber weiter in Betrieb, hieß es weiterdazu.
