Die Bibliotheken der Katholischen Universität Löwen (KU Leuven in Flämisch-Brabant) und Google haben vor einigen Tagen die Digitalisierung von 101.807 Büchern abschließen können. Dieses Projekt lief über drei Jahre mit etwa alle 6 bis 8 Wochen gelieferten Paketen von etwa 5.000 zu scannenden Büchern. Diese Bücher sind kostenlos über Google bzw. über die KU Leuven zu konsultieren.
Die Uni-Bibliotheken aus Löwen und Google schließen die Digitalisierung von 100.000 Büchern ab
Ende der vergangenen Woche kam das letzte Paket über 5.000 Bücher von Scanzentrum von Google zurück in die Löwener Universitätsbibliotheken. Damit ist dieses Projekt abgerundet. Das bedeutet, dass diese teilweise historischen Bücher weltweit kostenlos einsehbar sind. Über eine fortschrittliche Texterkennung können die Nutzer nicht nur die digitalen Scans der Buchseiten lesen, sondern sie können den gesamten Text quasi durchsuchen.
Damit können Wissenschaftler und Studierende sowie andere Interessierte einfacher ihre Quellen suchen und dabei vielleicht sogar auf Material stoßen, das sie so „nicht auf dem Schirm“ hatten.
Seit dem Start dieses Projekts zwischen Google und der Löwener Universität wurden die bereits digitalisierten Bücher schon freigegeben und seither haben weltweit rund 50 Millionen Nutzer diese via Google Books schon konsultiert.
Vier Sammlungen
Die betroffenen Bücher kommen aus vier verschiedenen Sammlungen und Bibliotheken, die mit der KUL verbunden sind: Artes, Bijzondere Collecties (etwa „Besondere Sammlungen“), Campus-Bibliothek Arenberg und Maurits Sabbe-Bibliothek.
„Damit machen wir einen wichtigen Schritt in Richtung eines weltweit Zugänglichmachens unserer Kollektionen“, sagte Bruno Vandermeulen, der Leiter der Bibliotheken der Universität von Löwen: „Was jahrelang nur vor Ort in unseren Bibliotheken einsehbar war, kann jetzt weltweit entdeckt und durchsucht werden. Gleichzeitig bleiben originale Bücher sorgfältig für die kommenden Generationen bewahrt.“