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Cauchie-Haus in Etterbeek: Erste Brüsseler Jugendstilfassade mit neuer Beleuchtung

Die Jugendstilfassade des Cauchie-Hauses in der Brüsseler Gemeinde Etterbeek erstrahlt jetzt auch nachts. Staatssekretärin Ans Persoons (Vooruit.brussels, niederländischsprachige Sozialisten) schaltete am Dienstagabend den ersten Lichtschalter ein und gab damit den Startschuss für ein regionales Programm, das fünf ikonischen Jugendstilgebäuden durch speziell entworfene Lichtinstallationen zusätzliche Pracht verleiht.

Andreas Kockartz
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Dank der neuen Beleuchtung kann jeder Passant die raffinierten Akzente, dekorativen Elemente und monumentalen Graffiti der Fassade(n) auch nach Sonnenuntergang im Detail bewundern, wie die regionale Nachrichtenplattform BRUZZ diese Woche schrieb.

Im Rahmen dieses Projekts, eine Zusammenarbeit mit Light to Light, urban.brussels und Sibelga, wurden insgesamt dreizehn LED-Lichtquellen am Cauchie-Haus mit einer Gesamtleistung von 300 Watt und einem geschätzten Jahresverbrauch von 1.250 kWh installiert. Ziel ist, das nächtliche Stadtbild zu bereichern und Brüssels Kulturerbe stärker in Szene zu setzen. 

Das nachts jetzt beleuchtete Cauchie-Haus in Brüssel

Aufgabenteilung

Die beiden Partner teilen die Aufgaben entsprechend ihrer Expertise auf. Die regionale Stadtplanungsbehörde urban.brussels wählt die Gebäude aus und stellt die Einhaltung der Denkmalschutzbestimmungen sicher. Der Brüsseler Stromnetzbetreiber Sibelga koordiniert die technischen Studien, die Lichtplaner, die öffentlichen Ausschreibungen, die Bauarbeiten und die Überwachung der Installationen.

Das Cauchie-Haus steht seit 1975 unter Denkmalschutz und ist ein Juwel des Brüsseler Kulturerbes. „Die Fassade wurde 1905 von Paul und Lina Cauchie für ihr Wohnhaus und Atelier entworfen und ist ein wahres Manifest des Jugendstils“, so Staatssekretärin Persoons. „Der Jugendstil ist Teil der Brüsseler Identität und trägt zur internationalen Attraktivität der Stadt bei."

"Ein Stück Brüsseler Geschichte"

„Wenn ein Gebäude wie das Cauchie-Haus beleuchtet wird, geht es nicht nur um eine erleuchtete Fassade“, ergänzt Inne Mertens, CEO von Sibelga. „Es ist ein Stück Brüsseler Geschichte, das aus einer neuen Perspektive sichtbar wird. Wir sind stolz darauf, dass Sibelgas Expertise im Bereich Beleuchtung dazu beiträgt, dieses außergewöhnliche Erbe hervorzuheben, insbesondere im Hinblick auf Energieeffizienz.“

Neben dem Cauchie-Haus umfasst das Programm vier weitere ikonische Gebäude: das Hôtel Solvay, das Horta-Museum, das Hôtel Hannon und das Hôtel Van Eetvelde. Alle Projekte sollen noch im ersten Quartal 2027 abgeschlossen sein.

Das Cauchie-Haus tagsüber in all seiner Pracht

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