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Gesundheit

Wegen Bedenken des Staatsrats: Rauchverbot auf Außenterrassen verzögert sich

Die Einführung des Rauchverbots auf Außenterrassen in der Gastronomie wird verschoben. Das Kabinett von Gesundheitsminister Frank Vandenbroucke (flämische sozialdemokratische Partei, Vooruit) bestätigte, dass der Staatsrat mehrere Einwände gegen die geplante Regelung erhoben hat. Der ursprünglich vorgesehene Starttermin, der 1. Januar 2027, kann deshalb nicht eingehalten werden.

Belga Martina Luxen
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„Der Staatsrat hat uns gebeten, bestimmte Maßnahmen anzupassen. Daran arbeiten wir derzeit“, teilte das Kabinett des Ministers mit. Zudem wolle die Regierung dem Gaststättensektor ausreichend Zeit geben, sich auf die neuen Vorschriften vorzubereiten und die erforderliche Beschilderung anzubringen.

Wann das Rauchverbot tatsächlich in Kraft treten wird, ist noch unklar. Das hängt davon ab, wie schnell die überarbeiteten Bestimmungen vom Parlament verabschiedet werden.

Strengere Anti-Tabak-Politik 

Die Föderalregierung hatte im September 2025 angekündigt, das Rauchen und Vapen auf und rund um Außenterrassen von Gastronomiebetrieben ab dem 1. Januar 2027 zu verbieten.

Die Maßnahme ist Teil einer umfassenderen Verschärfung der belgischen Anti-Tabak-Politik. Geplant ist auch ein Verbot öffentlicher Raucherräume, unter anderem in Gaststätten und Flughäfen. Damit soll das Ziel einer rauchfreien Generation bis 2040 unterstützt werden.

Bei der Vorstellung der Pläne betonte Minister Vandenbroucke, dass die Zahl der Raucher zwar sinke, Tabakkonsum aber weiterhin erhebliche Folgen für die öffentliche Gesundheit habe. Nach jüngsten Zahlen rauchen 12,8 Prozent der Belgier täglich.

Kritik aus der Gastronomie

Der Branchenverband Horeca Vlaanderen steht dem Vorhaben kritisch gegenüber. Die Organisation befürchtet negative Auswirkungen auf den Gastronomiesektor.

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