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Elisabet Gunnarsdottir

Nationaltrainerin Elisabet Gunnarsdottir nach verpasster WM-Qualifikation der den Red Flames entlassen

Der belgische Fußballverband KBVB hat sich von Elisabet Gunnarsdottir getrennt (50). Die Nationaltrainerin der Red Flames, die Nationalmannschaft der Frauen, muss die Konsequenzen für das Scheitern bei der Europameisterschaft und für die verpasste WM-Qualifikation tragen.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Die schmerzhafte Niederlage gegen Polen in der WM-Qualifikation besiegelte das Aus für Elisabet Gunnarsdottir. Nach einem verlorenen Elfmeterschießen mussten die Red Flames die WM-Teilnahme erneut aufgeben. Das Erreichen der Weltmeisterschaft war allerdings das wichtigste Ziel bei der Anstellung der isländischen Trainerin.

Dass sie im vergangenen Jahr bereits in der Gruppenphase der Europameisterschaft ausschied, wurde ihr noch so gerade verziehen, da sie erst kurz zuvor angestellt worden war.

Der Abstieg aus der Nations League wurde ihr jedoch ebenso angelastet wie die verpasste WM-Qualifikation. Obwohl die Fußballfrauen nach der Niederlage gegen Polen geschlossen ihre Unterstützung für Gunnarsdottir bekundeten, beendete der belgische Fußballverband jetzt die Zusammenarbeit mit ihr.

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Dankbar für die Expertise

„Wir danken Elisabet für ihr Engagement für unsere Red Flames“, so Pierre Locht, Sportdirektor des KBVB: „Auch wenn die Ergebnisse nicht unseren Erwartungen entsprochen haben, hat Elisabet uns viel Expertise im Frauenfußball vermittelt und es geschafft, eine eng miteinander verbundene Gruppe mit vielen jungen Spielerinnen zu bilden, auf der wir für die Zukunft aufbauen können. Auf dieser Basis wollen wir uns auf die nächsten Herausforderungen unserer Frauen-Nationalmannschaft vorbereiten.“

Simon Mignolet, der Technische Leiter, arbeitet an der Suche nach einer neuen Trainerin und der Zusammenstellung eines neuen Trainerteams. Diese Arbeit ist Teil einer umfassenderen Reflexion über die Struktur und Zukunft des Frauenfußballs innerhalb des KBVB.

Keine WM für die Red Flames und jetzt ist auch noch die Trainerin weg

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