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Bill White, US-Botschafter in Belgien: “Trump will Frieden schaffen“

Der amerikanische Präsident Donald Trump wähle nicht die Seite Russlands. Er wolle einfach nur, dass so schnell wie möglich Frieden komme. Dies sagte der US-Botschafter in Belgien, Bill White (Foto) am Dienstagabend in der VRT-Politik-Talksendung „Terzake“ („Zur Sache“): „Er ist vorsichtig im ‚Nichtkritisieren‘ von beiden Seiten.“

Andreas Kockartz
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White sagte, dass Russland die Ukraine in der Tat angegriffen habe, doch er wolle den russischen Präsidenten Wladimir Putin nicht einen „Aggressor“ nennen: „Hier läuft ein Krieg, den niemand gewinnt und das Morden muss stoppen. Ich will die Leute denn auch darum bitten, Trump etwas Zeit zu geben. Ich vertraue dem Präsidenten, dass er das schaffen wird.“

Aktuell führt der US-Gesandte Steve Witkoff die Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine. Botschafter White nennt ihn einen guten Freund, den er schon seit 30 Jahren kenne: „Er ist einer der besten diplomatischen Geschäftsleute, die ich kenne. Niemand steht so dicht beim amerikanischen Präsidenten, als er. Die Tatsache, dass er jetzt das Gespräch mit Selenskij führt, bedeutet, dass Trump Fortschritte in diesem Friedensprozess machen will.“

Dank an die Regierung De Wever

Bill White bedankte sich bei dem Gespräch in „Terzake“ auch bei der belgischen Bundesregierung um Premierminister Bart De Wever (N-VA, flämische Nationaldemokraten) für die finanzielle Unterstützung der Ukraine. Nach Ansicht des US-Botschafters in Belgien hat sein Land noch immer Vertrauen in Europa und in die NATO: „Die Vereinigten Staaten werden einem Mitglied im Fall der Anwendung von Artikel 5 helfen, wenn dies gefordert ist. Das hat Trump auch mehrmals gesagt. Ich würde einem Land nachdrücklich davon abraten, ein NATO-Land anzugreifen. Das wäre eine schlechte Idee.“

Artikel 5 des NATO-Vertrags besagt, dass ein bewaffneter Angriff auf Mitgliedstaaten in Europa bzw. auf Nordamerika als Angriff gegen das gesamte Nordatlantische Verteidigungs-Bündnis gewertet wird. In diesen sogenannten „Bündnisfall“ leisten andere NATO-Staaten dem oder den Angegriffen militärische Unterstützung. 

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