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Gaskraftwerk Vilvoorde (Flämisch-Brabant)

Belgiens Klimakoalition: Abgabe auf fossile Energiequellen?

Die belgische Klimakoalition fordert die Einführung einer steuerlichen Abgabe auf fossile Energiequellen. Diese Forderung fußt auf einer Studie der Freien Universität Brüssel (VUB/ULB), die besagt, dass der von den Menschen mitverursachte Klimawandel für eine Verdoppelung der Sterbefälle während der Hitzewelle im vergangenen Juni gesorgt habe. 

Andreas Kockartz
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Die Klimakoalition fordert in diesem Zusammenhang deshalb nicht nur eine Abgabe auf fossile Energieträger, sondern auch einen schrittweisen Abbau von Subventionen in solche Energiequellen, sondern auch wesentlich mehr Investitionen in den Klimaschutz in Belgien.

Benjamin Clarysse, der Vorsitzende der Klimakoalition, kritisiert die Tatsache, dass die Öl- und Gasunternehmen weiterhin enorme Gewinne erzielen können, während die deutlich sichtbaren Folgen des Klimawandels die schwächsten Menschen in unserer Gesellschaft treffen würden.

Belgiens Umwelt- und Klimaminister Jean-Luc Crucke (Les Engagés, frankophone Zentrumspartei) kündigte indessen an, dieses Thema gemeinsam mit den Ländern und Regionen besprechen zu wollen mit dem Ziel, die Vorsorge zu verbessern und bei Hitzewellen besonders gefährdete Menschen besser zu schützen.

Für den Zentrumspolitiker ist eine Abgabe auf fossile Energiequellen aber keine Lösung, denn in Verbindung mit den derzeit sehr hohen Preisen für Gas, Heizöl und Kraftstoffe sei eine solche Steuer sozial ungerecht. Er will eher den Umstieg auf bezahlbare nachhaltige Energieträger fördern.

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