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Belgiens Botschafter in Moskau, Michel Gerebzoff
Inland
Politik

„Anti-russische Aussagen“ - Belgiens Botschafter in Moskau einbestellt

Michel Gerebzoff, der belgische Botschafter in der russischen Hauptstadt Moskau, ist vom dortigen Außenministerium einbestellt worden. Belgiens Behörden wird vorgeworfen, „anti-russische Aussagen“ zu tätigen, wie die russische Nachrichtenagentur TASS auf Geheiß des Außenministeriums meldete.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Moskau Unterrichtete Belgiens Botschafter Michel Gerebzoff darüber, dass Russland „die nicht fundierten und stets öfter vorkommenden Behauptungen“ von Politikern und führenden Militärs über zunehmende hybride Bedrohung, Sabotage und direkte militärische Bedrohung durch Russland „deutlich verwirft.“

Nach Ansicht des russischen Außenministeriums tragen diese „öffentlichen aggressiven Erklärungen“ bestimmter Amts- und Würdenträger in Belgien, „die Russland absichtlich als Feind darstellen“, zu einer weiteren Eskalation bei. Es bestehe das Risiko, „dass die Konfrontation dadurch weiter aus den Händen entgleitet.“

„Die belgische Seite wird dazu aufgerufen, um die Folgen derartiger Erklärungen zu überdenken und die anti-russische Rhetorik, die die Spannungen auf den europäischen Kontinent anfacht, abzuschwächen“, hieß es weiter dazu.

Die belgische Bundesregierung will auf diesen Vorgang nicht reagieren.

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