Die belgische Bundesregierung führt ab 2027 eine Null-Promille-Grenze für Fahranfänger ein. Dies gaben Bundesverkehrsminister Jean-Luc Crucke (Les Engagés, frankophone Zentrumspartei) und das Verkehrsinstitut Vias bekannt. Die zulässige Alkoholgrenze wird für alle Fahrer, die ihren Führerschein seit weniger als drei Jahren besitzen, auf 0,2 Promille gesenkt.
Ab nächstes Jahr gilt in Belgien für Fahranfänger eine quasi Null-Promille-Grenze
In den ersten sechs Monaten dieses Jahres stieg die Zahl der Verkehrstoten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6 %. Dies geht aus den Zahlen des aktuellen Verkehrssicherheitsbarometers von Vias hervor.
Anlässlich der Hauptversammlung für Verkehrssicherheit kündigte Verkehrsminister Crucke strengere Regeln für Fahranfänger an. So senkt die Regierung ab nächstem Jahr die zulässige Alkoholgrenze für alle Fahrer, die ihren Führerschein seit weniger als drei Jahren besitzen, auf 0,2 Promille. Das ist quasi eine Null-Promille-Grenze.
„Der Einfluss von Alkohol ist für jeden Fahrer schädlich, aber aufgrund mangelnder Erfahrung und der Automatisierung ist das Unfallrisiko für Fahranfänger noch größer“, betont Crucke: „Bei 0,5 bis 0,8 Promille steigt das Unfallrisiko in unserem Land bei 18- bis 25-Jährigen etwa doppelt so stark an wie bei älteren Fahrern.“
