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Remco Evenepoel krönt sich nach Millimeter-Sprint zum Europameister

Remco Evenepoel ist neuer Straßenrad-Europameister. Nach einem dramatischen Rennen von Ljubljana nach Šenčur über 196,3 Kilometer setzte sich der Belgier in einem Sprintduell hauchdünn gegen den Italiener Giulio Ciccone durch. Erst das Zielfoto brachte die Entscheidung.

Sporza Martina Luxen
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Schon früh zeigte der 26-jährige Evenepoel, dass er die entscheidende Figur des Rennens sein würde. Die belgische Mannschaft, mit unter anderem Ramses Debruyne (Sechster bei dieser Straßen-Europameisterschaft in Slowenien) und Maxim Van Gils (Achter), kontrollierte das Geschehen konsequent.

In der vorletzten Runde stürzte Evenepoel nach einer offensiven Attacke beim Schlussanstieg. Mit hoher Geschwindigkeit verpasste er die letzte Kurve am Gipfel und konnte den Sturz nicht mehr vermeiden. Glücklicherweise blieb der Schaden begrenzt.

Fast wäre die Geschichte von der EM 2021 in Trient wiederholt worden. Damals hatte Evenepoel im Sprint zweier Fahrer gegen den Italiener Sonny Colbrelli verloren.

Nur wenige Minuten später war der Belgier jedoch wieder an der Spitze des Rennens und griff erneut an. Einzig Giulio Ciccone konnte seinem Tempo folgen. Gemeinsam setzten sich die beiden vom Feld ab und machten den Titel unter sich aus.

Topfavorit Remco Evenepoel hat sich endlich auch das Europameistertrikot gesichert.

Nach 196,3 km auf dem Siegestreppchen: Giulio Ciccone, Remco Evenepoel und Ciccones Landsmann Christian Scaroni.

Auch für den Radrennstall von Evenepoel, Red Bull – BORA – hansgrohe, ist es in der Eliteklasse der erste EM-Titel.

Erlösung nach der Analyse des Fotofinishs: Evenepoel umarmt seine Frau Oumi.

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