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Der ukrainische Präsident Selenskyj

Der ukrainische Präsident Selenskyj dankt Belgien für die Lieferung von drei F-16-Kampfjets bis Jahresende

Belgien wird bis Ende des Jahres drei F-16-Kampfjets an die Ukraine liefern. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (Foto) gab die Pläne für diese Lieferung über den Kurznachrichtendienst X bekannt. Er beabsichtigt, ein beschleunigtes Verfahren zu nutzen, um dies zu ermöglichen.

Andreas Kockartz
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Die geplante Lieferung der drei F-16-Kampfjets wurde schon vor einigen Monaten von Belgiens Verteidigungsminister Theo Francken (N-VA, flämische Nationaldemokraten) angekündigt– sowohl im belgischen Parlament als auch am Rande eines Besuchs von Präsident Selenskyj in Brüssel.

Insgesamt liefert(e) Belgien in diesem Jahr sieben F-16-Kampfjets an die Ukraine: Vier davon wurden bereits übergeben, befinden sich aber de facto noch bei Sabca in Gosselies (Provinz Hennegau). Bei diesem Luft- und Raumfahrtunternehmen dienen die Kampfjets zunächst dazu, ukrainische Techniker auszubilden. Diese Flugzeuge sind zu alt für den Flugbetrieb und können bestenfalls danach noch als Ersatzteilspender dienen.

Die drei Maschinen, die Belgien bis Jahresende liefern wird, sind einsatzfähig, erklärt Jens Franssen, Verteidigungsexperte von VRT NWS: "Sie haben fast 8.000 Flugstunden absolviert, was bedeutet, dass sie hier praktisch nicht mehr als flugtauglich gelten."

Sie seien jedoch noch gut genug, um in der Ukraine zur Luftverteidigung eingesetzt zu werden, etwa um russische Drohnen und Raketen abzuschießen, "denn das ist kostengünstiger als der Einsatz teurer und knapper Patriot-Raketen."

Belgische F-16 für die Ukraine

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