Vincent Mannaert ist für eine Amtszeit von vier Jahren zum CEO des Belgischen Fußballverbands (KBVB) ernannt worden. Das gab der Verband am Dienstagnachmittag bekannt. Mannaert war bislang Technischer Direktor des KBVB und folgt als CEO auf Peter Willems, der kürzlich nach einem Konflikt mit Verbandspräsidentin Pascale Van Damme entlassen wurde.
Vincent Mannaert ist neuer CEO des Belgischen Fußballverbands
Der 51-jährige Mannaert übernimmt künftig die tägliche Leitung des Verbands. Pierre Locht ist der neue Sportdirektor und damit für die sportliche Leitung des Verbands zuständig. Simon Mignolet bleibt Technischer Manager und setzt seine Arbeit in dieser Funktion fort.
Mannaert wurde im November 2024 zum Technischen Direktor des KBVB ernannt. Der ehemalige CEO des Club Brügge übernahm damals die Aufgaben von Frank Vercauteren, dessen auslaufender Vertrag nicht verlängert wurde. Mannaerts Vertrag wurde kurz vor der Abreise zur Weltmeisterschaft noch bis Ende 2028 verlängert.
Bei der WM erreichten die Roten Teufel mit dem Viertelfinalspiel gegen Spanien das gesetzte Ziel. Nach der Rückkehr nach Belgien wurde der auslaufende Vertrag von Nationaltrainer Rudi Garcia nicht verlängert. Der Franzose wurde durch Mark van Bommel ersetzt. Unter dem niederländischen Nationaltrainer sind die Roten Teufel inzwischen mit drei Punkten aus zwei Spielen in die Nations League gestartet.
„Seit meinem Amtsantritt beim KBVB konnte ich feststellen, wie viel Potenzial in unserer Organisation und im belgischen Fußball steckt. Jetzt liegt es an uns, dieses Potenzial gemeinsam, mit Ambition, in voller Transparenz und Verantwortung auszuschöpfen“, sagt Mannaert.
In den vergangenen Jahren führte er beim Verband das Prinzip „Football First“ ein und will in allen Bereichen noch stärker eine Siegermentalität verankern. Auch die weitere Modernisierung des Verbands soll Priorität haben, ebenso wie die Nachwuchsförderung und die Weiterentwicklung des Frauenfußballs. Darüber hinaus will der KBVB die Zusammenarbeit mit Voetbal Vlaanderen, der FFA, den Profi- und Amateurvereinen sowie allen anderen Akteuren im belgischen Fußball weiter intensivieren.
Zuvor hatte Mannaert beim Club Brügge 13 Jahre lang als CEO und rechte Hand von Präsident Bart Verhaeghe maßgeblich die Geschicke des Vereins gelenkt.
