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Anhaltende Probleme mit den Container-Scannern beim Zoll im Hafen von Antwerpen

Der Zoll im Hafen von Antwerpen verliert aufgrund anhaltender Ausfälle von Scannern an Kapazität. Dies ging am Montag aus Zahlen hervor, die von der sozialistischen Gewerkschaft ACOD angefordert worden waren. Berichten zufolge sind vier der neun Scanner komplett außer Betrieb.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Mit der Einführung der mobilen Scanner im Hafen von Antwerpen trat vor einigen Jahren der Kampf gegen Drogen in eine neue Phase ein. Nach Rekordbeschlagnahmungen von Kokain zu Beginn der 2020er Jahre erhielt der Zoll ein neues Instrument: mobile Scanner, die flexibel an verschiedenen Orten eingesetzt werden konnten.

Heute sollte der Zoll über insgesamt neun Scanner verfügen. In der Praxis sind jedoch mehrere Anlagen außer Betrieb. Von den drei stationären und sechs mobilen Scannern sind zwei mobile Einheiten bereits seit Monaten wegen Konstruktionsfehlern, Hydraulikundichtigkeiten und mechanischer Probleme nicht einsatzbereit.

Hersteller scheint überfordert

Der Scanner-Hersteller war den Angaben zufolge den ganzen Sommer über mit mehreren Technikern vor Ort, „im Versuch, die Probleme zu beheben“. In der vergangenen Woche waren zwei der drei stationären Scanner nicht betriebsbereit. Von den sechs mobilen Scannern ist laut ACOD nur einer voll funktionsfähig. Zwei mobile Scanner funktionieren gar nicht und drei sind nur eingeschränkt einsatzbereit.

„Nach wiederholten Beschwerden des Zollpersonals haben wir die entsprechenden Zahlen angefordert“, sagte Luc Martony von ACOD: „Es zeigt sich, dass mehrere Geräte seit Monaten unter schwerwiegenden technischen Problemen und langwierigen Ausfällen leiden. In einigen Fällen trat unmittelbar nach dem Versuch, das Gerät in Betrieb zu nehmen, ein neuer Defekt auf.“

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